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Anpassung im Partnerprogramm

Niedrigere Umsatzhürden für deutsche Kaspersky-Partner

25. Oktober 2019, 13:46 Uhr   |  Daniel Dubsky

Niedrigere Umsatzhürden für deutsche Kaspersky-Partner
© CRN

Peter Neumeier, Head of Channel Sales Germany bei Kaspersky, mit Anne Mickler, Corporate Communications Manager DACH, auf der it-sa 2019

Weil Kaspersky in Deutschland viele kleine und mittelständische Partner hat, werden die Umsatzhürden im zu Jahresbeginn gestarteten Partnerprogramm abgesenkt.

Zu Jahresanfang hatte Kaspersky mit »United« ein neues Channelprogramm gestartet, das die regional verschiedenen Partnerprogramme des Herstellers zusammenführt. Aber auch in diesem können lokale Anpassungen vorgenommen werden, um auf die Gegebenheiten einzelner Märkte zu reagieren. So werden in Deutschland nun etwa die Umsatzhürden für die verschiedenen Partnerstufen abgesenkt – liegen allerdings auch dann noch über den Zielen aus dem früheren Programm.

Man habe in Deutschland viele kleine Partner mit kleinen Kunden, erklärte Channelchef Peter Neumeier gegenüber CRN auf der it-sa, und wolle auch diese abholen. »Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir nur noch Enterprise-Geschäft machen.«

In dieses war Kaspersky über die vergangenen Jahre vorgestoßen, es ist der am stärksten wachsende Bereich beim Hersteller. Aber auch das MSP-Business und neue Themenfelder wie Awareness-Trainings legen kräftig zu. All das habe dazu geführt, dass Kaspersky nicht mehr als Endpoint-Security-Spezialist wahrgenommen werden, berichtet Neumeier. Man werde zunehmend attraktiv für Systemintegratoren, SOC-Spezialisten und MSPs. Letztere nehmen oft nur die Awareness-Trainings in ihr Portfolio auf und verkaufen sonst keine anderen Kaspersky-Lösungen.

Neumeier sieht die Trainings auch für die bestehenden Kaspersky-Partner als guten Einstieg ins Geschäft mit Managed Services, weil sie ohne großen Aufwand und Anfangsinvestitionen angeboten werden könnten. Der Partner fungiere als Lizenznehmer und verwalte die Plattform für seine Kunden – und könne gut eigene Beratungsdienste oder sonstige Services ergänzen.

Zertifizierung bleiben unverändert

Während die Umsatzvorgaben im Partnerprogramm angepasst werden, soll sich an den Zertifizierungsvoraussetzungen für die einzelnen Level nichts ändern. Sie bieten durch die flexibleren Spezialisierungsmöglichkeiten den Partnern mehr Gelegenheit, sich voneinander zu differenzieren, und werden laut Hersteller sehr gut angenommen. Zu den beliebtesten Spezialisierungen zählen MSP, Security-Awareness, Threat Intelligence und Hybrid Cloud Security.

Zusätzliche Spezialisierungen sind erstmal nicht geplant. »Wir sehen da derzeit keine Notwendigkeit, noch granularer zu werden«, sagt Neumeier.

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2. Sandbox ergänzt Endpoint Security

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