Schwerpunkte

Firewall, Endpoint-Security und Mail-Absicherung aus einer Hand

»Mit Tuxguard kann man sich fernab der großen Hersteller positionieren«

07. Oktober 2019, 14:56 Uhr   |  Daniel Dubsky

»Mit Tuxguard kann man sich fernab der großen Hersteller positionieren«
© Tuxguard

Uwe Hanreich, CEO von Tuxguard

Mit einer umfangreichen Erweiterung des Portfolios will Tuxguard für Kunden und Vertriebspartner attraktiver werden. Ihnen liefert der Hersteller ein Komplettpaket aus Firewall, Endpoint-Security und E-Mail-Security – aus deutscher Produktion und damit attraktiv für Behörden und Betreiber von Kritis-Umgebungen.

Im Sommer war der deutsche Firewall-Spezialist Tuxguard in den Markt für Endpoint-Security eingestiegen und kann seinen Kunden und Partnern seitdem nicht mehr nur eine Absicherung von Netzwerkinfrastrukturen, sondern auch von Endgeräten bieten. Doch damit ist der Portfolioausbau nicht abgeschlossen, denn auch eine E-Mail-Security ist geplant. Als deren Basis dient das von Fort Systems Limited (FSL) zugekaufte »DefenderMX«, aus dem in den nächsten Wochen die Appliance »Tux-Mail« werden soll. Eventuelle Bedenken, Tuxguard, das sich stets als vertrauenswürdiger deutscher Hersteller positioniert, würde durch den Zukauf aus den USA seinen Werten untreu, versucht CEO Uwe Hanreich im Gespräch mit CRN zu zerstreuen. »Das Produkt wird nicht nur einfach neu angepinselt«, versichert er. »Da werden Komponenten und Technologien ausgetauscht – es wird in Kürze nicht wiederzuerkennen und DSGVO-konform sein.«

Zentral verwaltet wird das Produktdreigestirn über das »Tuxguard Management Center«, in dem alle Informationen zusammenlaufen und alle Anpassungen über eine einheitliche Oberfläche vorgenommen werden können. Derzeit braucht es an vielen Stellen noch manuelle Eingriffe, um etwa auf Bedrohungsinformationen von Endpoints mit neuen Firewall-Regeln zu reagieren, doch Hanreich zufolge steht eine engere Verknüpfung der Lösungen auf der Roadmap und soll mit der kommenden Firewall-Generation starten, die für 2020 geplant ist. Aber auch ohne die ganz direkte Verzahnung der Produkte rechnet sich der Hersteller im Markt schon gute Chancen aus. »Wir können Firewall, Endpoint-Security und Mail-Security aus einer Hand bieten – sicher und vertrauenswürdig made in Germany«, stellt Hanreich heraus. »Das macht uns einzigartig, weil kaum jemand sonst, ein solches Portfolio hat – und schon gar nicht jemand aus Deutschland.«

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2. Channel-Ausbau mit Distri-Hilfe

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