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Behörde blockiert Mails mit Links

Message in a bottle

08. Januar 2020, 09:37 Uhr   |  dpa / Martin Fryba | Kommentar(e)

Message in a bottle
© G Data

Emotet ist aktuell eine der häufigsten Bedrohungen für Privatanwender und Unternehmen

Aus Angst vor Cyberattacken blockieren Niedersachsens Finanzbehörden Mails mit Linkadressen oder Office-Anhängen. Das BSI meldet zahlreiche Emotet-Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung.

Zum Schutz vor Cyberattacken blockieren die Finanzbehörden in Niedersachsen Mails, die Adressen von Internetseiten enthalten. »Wenn es Ihnen möglich ist, verwenden Sie bitte in Ihren E-Mails an die niedersächsische Steuerverwaltung bitte weder Office-Anhänge noch Links - auch nicht als E-Mail-Signatur. Anderenfalls ist eine elektronische Kommunikation derzeit leider nicht möglich«, teilte das Landesamt für Steuern am Dienstag mit.


Die Schutzmaßnahme zielt insbesondere auf den Trojaner Emotet, der Ende vergangenen Jahres unter anderem mehrere Bundesbehörden und auch die Stadt Frankfurt befallen hatte. Als Folge wurden schadhafte E-Mails im Namen der Behörden verschickt, wie das BSI Mitte Dezember warnte.


Bereits seit Mitte vergangenen Jahres weisen die Finanzämter sowie das Landesamt für Steuern zum Selbstschutz Mails mit MS-Office-Dokumentenanhängen etwa in Word oder Excel ab.

Nach wie vor gilt die Schadsoftware Emotet als eine der gefährlichsten Bedrohungen für die Unternehmens-IT weltweit. Wie eine Emotet-Infektion Unternehmensnetzwerke schrittweise erst unterwandert und dann Stück für Stück außer Betrieb setzt, haben die Analysten der G Data Advanced Analytics nachgezeichnet.

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