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Lancom bietet kostenloses Update

Erweiterter Funktionsumfang der R&S Unified Firewalls

13. Juli 2020, 17:02 Uhr   |  Natalie Lauer | Kommentar(e)

Erweiterter Funktionsumfang der R&S Unified Firewalls
© niroworld - Fotolia

Insbesondere KMUs, Schulen und Filialisten profitieren vom kostenlosen Update für die Next-Generation UTM Firewalls von Lancom und dem damit einhergehenden erweiterten Funktionsumfang.


Lancom bietet ein kostenloses Update für seine Next-Generation UTM Firewalls an. LCOS FX 10.5 erweitert den Funktionsumfang der Lancom R&S Unified Firewalls um E-Mail-Schutz beim Einsatz extern gehosteter IMAP-Server, die zeitliche Aufhebung von Web-Filter-Regeln und anwendungsbasiertes Routing. Die Neuerungen erweisen sich insbesondere für KMUs, Schulen und Unternehmen mit vielen Niederlassungen als günstig.

Optimale E-Mail-Sicherheit
Über den neuen IMAP-Proxy werden sämtliche Nachrichten des IMAP-Servers auf Trojaner, Viren und andere Bedrohungen geprüft. Spam-Mails werden enttarnt und aussortiert, durch den Einsatz von Sandboxing und Machine Learning der Firewalls wird ein Zero-Day-Schutz realisiert. Die neuen Funktionen spielen Unternehmen in die Karten, die keinen eigenen E-Mail-Server betreiben und ihren E-Mail-Verkehr über einen externen Dienstleister und IMAP laufen lassen. Dies trifft häufig auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu. Mit der IMAP-Proxy verfügen sie über E-Mail-Sicherheit auf Konzernniveau.

Flexibler Schutz für Schüler
Insbesondere Schulen müssen ihre Schützlinge mittels Web-Filter vor  jugendgefährdenden oder gesetzeswidrigen Inhalten schützen. Mithilfe des neuen Content-Filter Override ist ihnen dies möglich. Lehrpersonal kann damit Filterregeln für einen bestimmten Zeitraum gezielt außer Kraft zu setzen, um den Unterricht durch den Zugriff auf ansonsten gesperrte Websites oder Anwendungen digital zu ergänzen. Damit baut der Netzwerkinfrastrukturausstatter die Leistungsfähigkeit seiner Firewalls als flexible Sicherheitskomponente für alle Schulnetze im Kontext des Digitalpakt Schule weiter aus.

Application-based Routing für Filialisten
Neu ist außerdem das Application-based Routing mittels PACE2 DPI Engine. Hiermit ist ein automatisches Routing bestimmter Anwendungen über dedizierte Leitungen möglich. Auf diese Weise lassen sich kritische VPN-Verbindungen zwischen Filialen und Zentralen gezielt über schnellere Anschlüsse routen, während zum Beispiel Streaming-Dienste über langsamere Leitungen laufen oder vertrauenswürdige Cloud-Anwendungen direkt und lastmindernd am Filialstandort in das Internet ausgeleitet werden.

Darüber hinaus können im LCOS FX 10.5 neue Regeln für Alarm- oder System-Protokolleinträge einfach erstellt werden. Außerdem ist eine sichere und zuverlässige Verbindung mehrerer Netze an unterschiedlichen Standorten mittels VPN-SSL-Bridging möglich. In der Folge kann auch eine Kommunikation nicht IP-basierter Protokolle zwischen diesen Netzen stattfinden.

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