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Vorgelagerter Schutz für Webanwendungen

Ergon Informatik sucht Partner für »Airlock«

13. November 2019, 11:00 Uhr   |  Daniel Dubsky

Ergon Informatik sucht Partner für »Airlock«
© CRN

Gernot Bekk-Huber, Senior Product Marketing Manager für Airlock bei Ergon Informatik

Mit dem »Airlock Secure Access Hub« bietet die Schweizer Ergon Informatik eine Kombination aus Web Application Firewall, Identity & Access Management sowie API-Gateway. Mit der lassen sich Online-Shops, Kundenportale und andere Webanwendungen absichern. In Deutschland sucht der Hersteller Partner.

Im Frühjahr hatte Ergon Informatik seine »Airlock Suite« in »Airlock Secure Access Hub« umbenannt und das aus Web Application Firewall und Identity & Access Management bestehende Paket um ein API Security Gateway ergänzt. So soll ein vollumfänglicher Schutz für Webanwendungen wie Online-Shops und Kundenportale entstehen. Während die Web Application Firewall die Applikationen vor Web-Attacken schützt, stellt das Security Gateway sicher, das Schnittstellen nur mit gültigen Requests angesprochen und nicht für Angriffe missbraucht werden. Das IAM-System wiederum sorgt für einen sicheren Nutzerzugang – inklusive Single Sign-on über mehrere Anwendungen hinweg, Social Logins und Self-Service, etwa bei Passwortänderungen. Ergänzt werden kann das Ganze dank einer Kooperation mit Webroot noch um Threat Intelligence.

Genutzt wird der Secure Access Hub derzeit vor allem von Banken und Versicherungen, doch Gernot Bekk-Huber, Senior Product Marketing Manager für Airlock, berichtet im Gespräch mit CRN auch von einem »unerwarteten Interesse aus dem Industriebereich« und einigen Etailern unter den Kunden. Gerade letztere hätten oft keine große Security-Abteilung und seien froh, einfach eine Lösung zur Absicherung vor ihren Online-Shop setzen zu können. So könnten sie Compliance-Vorgaben einhalten und die Anforderungen von Zahlungsrichtlinien erfüllen.

Application Security als Service

Der Secure Access Hub kann sowohl on-premises genutzt werden als auch in der Cloud oder in hybriden Umgebungen. Managed Service Provider können ihn zudem im eigenen Rechenzentrum einrichten und für ihre Kunden betreiben. »Wir wollen vor allem unser MSP-Geschäft ausbauen und suchen in diesem Bereich nach Partnern«, sagt Bekk-Huber. »Mit uns können MSPs ihr Geschäftsfeld um Anwendungssicherheit erweitern; aber auch viele unserer bestehenden Integrationspartner wandeln sich zu MSPs.«

Partner, die Application Security mit dem Secure Access Hub als Service anbieten wollen, können die Lösung beim Hersteller im Pay-per-Use-Modell abrechnen. Zudem versucht dieser, ihnen die Verwaltung so einfach wie möglich zu machen, etwa durch Funktionen wie das Ausrollen von Regeln über alle Kundeninstanzen hinweg. So können, wenn in einer Webanwendung neue Schwachstellen bekannt werden, schnell alle Installationen geschützt werden.

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