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Über 60.000 Zugriffe

Cyberkriminelle attackieren simuliertes Wasserwerk

29. Juli 2015, 10:52 Uhr   |  Timo Scheibe


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Deutliches Warnsignal

Die meisten Zugriffe kamen aus China, den USA und Südkorea
© TÜV Süd

Das ist ein deutliches Warnsignal für Betreiber von Infrastrukturen und produzierende Unternehmen. »Auch kleine und unbekannte Firmen werden entdeckt oder gesehen, weil ständig Ausspäh-Aktionen im Internet laufen«, erklärt Störtkuhl. Somit ist jede Firma ein potenzielles Opfer eines Angriffs. Vor allem Unternehmen, die bereits auf den Schirm von Angreifern sind, können so zu einem späteren Zeitpunkt gezielt attackiert werden – so wie auch das Honeynet von TÜV Süd. Die Angriffe erfolgten hier über unterschiedliche Methoden: Eine weltweite Denial-of-Service-Attacke sowie zwei gezielte Angriffsversuche über zwei unterschiedliche Industrieprotokolle.

Für Betreiber von Infrastrukturen und produzierenden Unternehmen ist es in den Augen des TÜVs unabdingbar, dass sie ihre Sicherheitsvorkehrungen auf diese Szenarien vorbereiten, um nicht ausgespäht oder sabotiert zu werden. Um die Gefahrenlage gezielt einschätzen zu können, empfiehlt der TÜV ein gezieltes Monitoring für die Entwicklung wirkungsvoller Schutzmaßnahmen. Diese müssen dann auch, wie das Projekt gezeigt hat, Industrieprotokolle umfassen, da diese ebenfalls von Angreifern genutzt werden.

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