Schwerpunkte

Datenklau an Geldautomaten

Berlin ist »Skimming«-Hauptstadt

13. Januar 2020, 13:56 Uhr   |  Jörn Bender, dpa

Berlin ist »Skimming«-Hauptstadt
© Andrey_Arkusha - Fotolia

»Skimming«, der Datenklau an Geldautomaten, nimmt in Deutschland wegen moderner Sicherheitstechnik immer weiter ab.

Grund hierfür ist, dass die Branche vermehrt auf die EMV-Technik setzt. Dabei sind Karten mit einer Art Mini-Computer ausgerüstet. So werden diese beim Gebrauch auf Echtheit geprüft (CRN berichtete).

Dennoch konnten Kriminelle im vergangenen Jahr noch 245 Geldautomaten in Deutschland manipulieren, um Kartendaten und Geheimnummern auszuspähen. Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Berlin mit 114 Fällen.

Möglicher Grund könnte sein, dass Kriminelle in der Hauptstadt auf eine größere Zahl ausländischer Touristen hoffen, deren Zahlungskarten noch nicht mit EMV-Chip ausgestattet sind.

Folgendermaßen verteilen sich die Skimming-Fälle auf die 16 Bundesländer:

 20192018
Berlin114343
Nordrhein-Westfalen6148
Hessen2819
Bayern277
Rheinland-Pfalz62
Baden-Württemberg35
Hamburg218
Thüringen10
Brandenburg10
Sachsen10
Niedersachsen04
Schleswig-Holstein01
Bremen01
Mecklenburg-Vorpommern01
Saarland00
Sachsen-Anhalt00

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Datenklau am Geldautomaten auf dem Rückzug
Paydirekt will schlagkräftiger werden
Deutsche Exporte sinken
Hacker-Angriff auf Server-Dienstleister der DKB
Aus Cyberangriffen Nutzen ziehen

Verwandte Artikel

CRN

Banken & Banking

Bezahlsystem