Sicherheitslösungen: Die interessantesten Security-Produkte der RSA-Konferenz 2010

In der vergangenen Woche fand in San Francisco die renommierte RSA-Sicherheitskonferenz statt. Wir haben zusammen mit den Kollegen von Channelweb.com zwölf Security-Lösungen zusammengetragen, die besonders interessant sind.

Check Point und Sandisk: Abra

Zusammen mit dem Flash-Speicher-Spezialisten Sandisk hat Check Point mit »Abra« einen »virtuellen Arbeitsplatz« auf einem USB-Stick entwickelt. Der Anwender steckt das Speichergerät in einen Windows-PC und gibt seine Log-in-Daten ein. Anschließend erhält er Zugang zu seiner Desktop-Umgebung, die auf dem verschlüsselten Stick gespeichert ist.

Mit dem Abra-Stick von Check Point Software und Sandisk hat der IT-User seine Arbeitsumgebung immer dabei.

Über ein VPN haben die Nutzer Zugang zum Firmennetzwerk. Die virtualisierte Umgebung auf dem Speicherstick arbeitet in jedem Fall komplett getrennt vom PC. Unterstützt werden Windows 7, Vista und XP. Abra kommt am 31. März auf den Markt.

Fortinet: FortiAP-Thin-Access-Point

Für Firmennetze ausgelegt sind die WLAN-Access-Points FortiAP-210 und -220 von Fortinet. Sie unterstützen Netze von 250 bis zu 5000 Usern. Die APs arbeiten mit den Security-Appliances der Reihe Fortigate zusammen.

Ein sicheres drahtloses Firmennetz lässt sich mit den Access-Points FortiAP von Fortinet aufbauen.

Damit lässt sich eine drahtlose Netzwerk-Infrastruktur auf Basis des Standards IEEE 802.11n aufbauen, die gegen Angriffe »gehärtet« ist.

Kaspersky: Mobile Security 9.0

Wie bereits mehrfach berichtet, erfreuen sich mobile Geräte wie Smartphones bei Cyberkriminellen wachsender Beliebtheit. Kaspersky hat mit Mobile Security 9.0 die jüngste Version seiner Sicherheitslösung für Smartphones vorgestellt.

Kaspersky Mobile Security 9.0 spürt geklaute oder verloren gegangene Handys auf, mittels GPS.

Sie unterstützt Symbian und Windows Mobile (ab Version 5). Die Software versteckt als privat gekennzeichnete Kontaktdaten und Nachrichten. Mittels GPS lassen sich gestohlene Geräte aufspüren; die darauf befindlichen Daten können ferngelöscht werden. Der Preis: rund 30 Euro.