Erneutes Plus bei Aussteller- und Besucherzahlen: Die it-sa endet mit Rekorden

Die Security-Messe it-sa eilt weiter von Rekord zu Rekord, auch die diesjährige Ausgabe endete mit Zuwächsen bei Aussteller- und Besucherzahlen. Nur Kleinigkeiten trüben die sehr gute Stimmung.

(Foto: NürnbergMesse - Thomas Geiger)

Dass die it-sa in diesem Jahr erneut einen Ausstellerrekord erreichen würde, war bereits im Vorfeld der Messe absehbar, da der Veranstalter mit der Halle 11 noch eine weitere Halle hinzunehmen musste, um neue Aussteller sowie größere Stände bestehender Aussteller unterzubringen. Letztlich kletterte die Ausstellerzahl um acht Prozent auf 753, und auch die Besucherzahl konnte mit dieser Entwicklung mithalten. 15.632 Gäste fanden den Weg nach Nürnberg und damit gut neun Prozent mehr als 2018. »Die it-sa ist die Messeheimat für alle, die sich dem Thema IT-Sicherheit professionell widmen«, konstatierte Petra Wolf von der NürnbergMesse zum Abschluss, während Frank Venjakob, Chef der it-sa, vor allem die um 20 Prozent gestiegene Zahl der Besucher aus anderen Ländern hervorhob: »Die it-sa wird immer internationaler. Sie deckt neben dem deutschsprachigen Raum zahlreiche weitere Länder in Europa umfassend ab.«

Im Gespräch mit CRN zeigten sich Aussteller und Besucher durchweg zufrieden mit der it-sa und lobten unisono die guten Gespräche. Wer auf die Messe komme, habe einen klaren Security-Background, ein konkretes Anliegen und oft sogar schon ein bestimmtes Projekt im Hinterkopf, hieß es immer wieder. Ein Erfolgsmodell ist es daher für viele Hersteller, wichtige Partner auf dem Messestand dabeizuhaben, damit sie sich potenziellen Endkunden präsentieren können. Doch auch zur Vertiefung von Partnerschaften oder zum Aufbau neuer Partnerschaften wird die it-sa gern genutzt. Am Fortinet-Stand habe er »gefühlt mehr Partner als Endkunden« gesehen, berichtet etwa Tommy Grosche, Channelchef des Security-Anbieters, und stellt fest: »Die it-sa ist eben eine Channel-Messe.«

Nur Kleinigkeiten trüben die insgesamt sehr gute Stimmung: So fühlte sich der eine oder andere kleine Aussteller ein wenig im Schatten großer Standnachbarn stehend, ein anderer bemängelte den geschlossenen direkten Übergang zwischen Halle 10 und der neuen Halle 11, durch den der eigene Stand sich am Rand statt einer wichtigen Passage befand – die übrigens auch so mancher Besucher gerne genutzt hätte.