Einheitliche Verwaltung fürs gesamte Portfolio: Lancom bringt Management seiner Firewalls in die Cloud

Pünktlich zur it-sa integrieren sich auch die »R&S Unified Firewalls« in die »Lancom Management Cloud«, sodass sich das gesamte Netzwerkportfolio des Herstellers zentral verwalten lässt.

Auch die »R&S Unified Firewalls« lassen sich nun über die »Lancom Management Cloud« verwalten
(Foto: Lancom)

Auf der it-sa stellt Lancom seine »Lancom Management Cloud« in den Mittelpunkt. Die dient als Schaltzentrale für die Verwaltung der WAN-, LAN-, WLAN- und UTM-Lösungen des Herstellers und integriert rechtzeitig zur Messe auch die »R&S Unified Firewalls«. Deren Zuordnung zum Cloud-Management erfolgt über einen einfachen Pairing-Prozess. Anschließend lassen sich mit wenigen Mausklicks die Regeln für verschiedene Applikationen anlegen, etwa um unerwünschte Anwendungen zu blockieren oder vertrauenswürdige Cloud-Services via »Local Breakout« direkt in einer Niederlassung zugänglich zu machen. Basis für die Verwaltung der Firewalls über das zentrale Management ist die neue Firmware »LCOS FX 10.4.0«.

Nachdem die Lancom Management Cloud zuletzt ein umfassendes Security- und Compliance-Dashboard erhalten hat, folgen zur it-sa eine neue Oberfläche für die Anwendungskontrolle sowie mit »Secure Terminal Access« ein verschlüsselter Zugriff auf die Kommandozeile von Lancom-Geräten. Dort lassen sich Expertenfunktionen aufrufen, etwa für die Fehlersuche oder die Systemdiagnose.

Darüber hinaus stellt Lancom auf der it-sa (Halle 11, Stand 312) eine virtuelle Variante seiner UTM-Boxen vor. Die »vFirewall« genannten Lösungen ergänzen die virtuellen VPN-Router und bieten dieselben Funktionen wie die Hardware-Appliances. Sie lassen sich unter »VMware ESXi«, »Oracle Virtualbox« und »Hyper-V« nutzen. Außerdem gibt der Hersteller einen Ausblick auf seine kommende Access-Point-Familie für Wi-Fi 6.