Auftragsbestände steigen: Umsatzwachstum für Funkwerk

Nach Jahren der Umstrukturierung erzielt Funkwerk wieder wachsende Betriebsergebnisse. Im 1. Halbjahr stiegen die Umsätze um 19 Prozent.

Der Thüringer Anbieter von Kommunikations- und Sicherheitstechnik Funkwerk hat sich wirtschaftlich erholt. In der ersten Jahreshälfte stieg der Umsatz des börsennotierten Unternehmens um fast ein Fünftel auf 40,9 Millionen Euro, wie der Vorstand am Montag am Hauptsitz in Kölleda (Kreis Sömmerda) mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte noch stärker zu und erreichte 5,4 Millionen Euro.

Unter dem Strich stand nach sechs Monaten ein Gewinn von 4,8 Millionen Euro. Das Unternehmen, das Jahre mit Umstrukturierungen hinter sich hat, stellt mit rund 420 Beschäftigten unter anderem Funktechnik für den Bahnverkehr her.

Der Vorstand berichtete von einem wachsenden Auftragspolster. Der Auftragsbestand habe sich Ende Juni auf 82,9 Millionen Euro summiert nach 68,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das sei eine gute Basis für das zweite Halbjahr. Für das gesamte Jahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatzanstieg von sechs Prozent bei einem Betriebsergebnis von mindestens elf Millionen Euro.

In der vergangenen Woche hatte Funkwerk über eine Beteiligung an der ebenfalls börsennotierten euromicron AG mit Sitz in Frankfurt/Main berichtet. Gehalten würden nun rund 15,4 Prozent der Anteile an der umsatzstärkeren euromicron, die im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung tätig ist.