DLP als Managed Service: Endpoint Protector auf MSP-Suche

Endpoint Protector bietet seine DLP-Lösung nun auch aus der Cloud an. Partner sollen so ihr Portfolio an Managed Services ausbauen können; der Hersteller will aber auch neue Partner für sich gewinnen.

(Foto: momius - AdobeStock)

In den vergangenen Monaten hat Endpoint Protector seine Lösung für Data Loss Prevention zu einem MSP-fähigen Produkt ausgebaut, über das sich Geräte und Schnittstellen bei mehreren Kunden überwachen lassen. Der Hersteller hostet es in einem Rechenzentrum von Amazon Web Services in Frankfurt und bietet es seinen Vertriebspartnern zur Miete an – sie brauchen keinerlei Software-Lizenzen oder Hardware kaufen.

Dem Hersteller zufolge eignet sich der Managed Service für Kunden ab 25 Endpunkten. Jeder Kunde erhält ein ihm zugeordnetes DLP-System aus der Cloud, das der MSP wie alle seine Kundensysteme über ein zentrales Cockpit verwalten kann. Der Funktionsumfang der Cloud-Lösung entspricht dem der On-Premise-Version, umfasst also neben der Kontrolle auf abfließende Inhalte und der Überwachung portabler Geräte auch Module für die Durchsetzung einer Verschlüsselung von USB-Speichern sowie E-Discovery. Solche Funktionen werden von Unternehmen derzeit stark nachgefragt, weil sie durch die DSGVO genauer kontrollieren und dokumentieren müssen, was mit personenbezogenen Daten geschieht, und auch umfangreichere Maßnahmen zu deren Schutz treffen müssen.

Mit dem MSP-Angebot sollen die Partner von Endpoint Protector nicht nur ihr Portfolio an Managed Services ausbauen können. Der Hersteller hofft explizit auch, dass regional aufgestellte Partner weiter entfernte Kunden bedienen und sich »überregional profilieren«. Daneben möchte er den DLP-Service aber auch nutzen, um neue Partner zu gewinnen.

»Endpoint Protector MSP« ist ab sofort verfügbar. Die Preise sind gestaffelt, sodass die einzelnen Lizenzen bei größerer Kunden- und Geräteanzahl günstiger werden.