»Darknet Monitoring«: Neuer Service von Network Box scannt das Darknet

Network Box hat einen neuen Service gestartet, der das Darknet durchforstet und Alarm schlägt, wenn dort Zugangsdaten von Mitarbeitern auftauchen.

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In den vergangenen Wochen und Monaten sind wiederholt riesige Mengen persönlicher Daten im Internet aufgetaucht, darunter auch zahlreiche Mail-Adressen und Passwörter. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges, denn im Darknet wird fleißig mit gestohlenen Datensätzen gehandelt. Pro Tag würden dort über 900.000 Logins zum Kauf angeboten, heißt es bei Network Box.

Der Sicherheitsspezialist hat deshalb einen neuen Service gestartet, der Unternehmen warnt, wenn Zugangsdaten von ihnen im Darknet auftauchen. Denn dann sind häufig nicht nur die Systeme gefährdet, zu denen die konkreten Logins gehören, sondern auch andere – schließlich nutzen viele Mitarbeiter ihre Passwörter mehrfach und wählen nicht für jede Anwendung und jeden Dienst ein neues.

»Darknet Monitoring« nutzt eine von Network Box entwickelte Suchmaschine, die tausende Plattformen im Darknet überwacht und nach Daten im Zusammenhang mit der Firmendomain sucht. Die ist Bestandteil der Firmen-Mailadresse und damit in den meisten Datensätzen enthalten. Sobald es einen Treffer gibt, wird der Kunde per E-Mail informiert und mit allen bekannten Informationen versorgt – und kann dann die notwendigen Maßnahmen wie das Ändern von Passwörtern einleiten.

Darknet Monitoring ist nicht nur für bestehende Kunden von Network Box verfügbar, sondern kann unabhängig von den anderen Angeboten des Sicherheitsspezialisten gebucht werden. Damit eignet sich der Service auch gut für Network-Box-Partner, um neue Kunden anzusprechen – aber auch, um generell mit Kunden über Passwortsicherheit zu diskutieren.

Der Preis für den Service liegt je nach Unternehmensgröße zwischen 59 und 229 Euro pro Monat.