Starkes Wachstum bei Managed Security Services: Security-Ausgaben steigen auf 103 Milliarden Dollar

In diesem Jahr werden weltweit erstmals mehr als 100 Milliarden Dollar für Security ausgegeben – und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Bis 2022 soll der Markt jährlich um mehr als neun Prozent zulegen.

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Unternehmen investieren weiter in IT-Sicherheit. Das geht aus einer aktuellen Studie von IDC hervor, der zufolge der Security-Markt in diesem Jahr ein Volumen von 103,1 Milliarden Dollar erreichen wird – ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber 2018. Das meiste Geld, 21 Milliarden Dollar, fließt mittlerweile in Managed Security Services. Der zweitgrößte Bereich ist Security-Hardware, etwa Firewall- und UTM-Appliances, gefolgt von Integrationsdiensten und Endpoint-Security-Software, wobei IDC hier keine Zahlen nennt.

Besonders stark investieren den Marktforschern zufolge Banken, Behörden und Unternehmen aus der diskreten Fertigung. Sie geben zusammen 30 Milliarden Dollar aus und zeichnen damit für fast ein Drittel der Security-Ausgaben verantwortlich. Daneben investieren aber auch Prozessfertiger, Service-Spezialisten und TK-Anbieter sehr stark.

Bis 2022 prognostiziert IDC ein weiteres Wachstum des Security-Marktes um jährlich 9,2 Prozent auf 133,8 Milliarden Dollar. Die größten Zuwachsraten erwartet man bei Managed Security Services (jährlich 14,2 Prozent), Lösungen und Diensten rund um Analytics, Intelligence sowie Response und Orchestration (jährlich 10,6 Prozent) und Netzwerksecurity-Software (jährlich 9,3 Prozent).

»Während die USA und Westeuropa in diesem Jahr noch zwei Drittel der gesamten Security-Ausgaben bestreiten, wird das größte Wachstum im Prognosezeitraum in China, Asia/Pacific und Lateinamerika zu verzeichnen sein, mit jeweils zweistelligen jährlichen Zuwachsraten«, so IDC-Expertin Karen Massey.