Schuldenabbau: Dell prüft Verkauf von Secureworks

Offenbar lässt Dell derzeit den Verkauf von Secureworks prüfen. Der 2011 übernommene Sicherheitsspezialist dürfte etwa zwei Milliarden Dollar wert sein und könnte Dell helfen, seine Schuldenlast weiter zu reduzieren.

Dell-Zentrale in Round Rock, Texas
(Foto: Jjpwiki / CC BY-SA 4.0)

Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfahren hat, denkt Dell über den Verkauf von Secureworks nach. Der Sicherheitsspezialist wurde 2011 übernommen und 2016 an die Börse gebracht. Dell hält weiterhin die Mehrheit an dem Unternehmen, das etwa zwei Milliarden Dollar wert sein soll und verschiedene Security-Services wie Threat Intelligence, Incident Response sowie Governance und Risk Management bietet.

Ein Verkauf von Secureworks könnte Dell helfen, seine Schuldenlast nach der teuren Übernahme von EMC zu reduzieren. Bereits in der Vergangenheit hatte der IT-Konzern einige Unternehmensteile veräußert, darunter seine aus Quest und Sonicwall bestehende Software-Sparte, den Cloud-Backup-Anbieter Spanning sowie das Beratungsgeschäft.

Secureworks wurde 1998 gegründet. Das in Atlanta, Georgia, beheimatete Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge mehr als 4.300 Kunden in über 50 Ländern. In seinen SOCs verarbeitet es täglich bis zu 240 Milliarden Security-Events.

Laut Reuters wurde die Investmentbank Morgan Stanley mit dem Verkaufsprozess betraut. Dieser soll sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase befinden.