Virtual Solution sucht MSPs: Sicheres mobiles Arbeiten als Service

Mit »SecurePIM« bietet die deutsche Virtual Solution eine Container-Lösung für sicheres Arbeiten mit Smartphones und Tablets. Die sollen Partner nun auch verstärkt für Managed Services nutzen, um kleine und mittelständische Kunden besser zu erreichen. Zudem eignet sie sich gut für Pakete mit E-Mail- und Cloudspeicher-Services.

(Foto: jippu2498 - AdobeStock)

Wo Mitarbeiter früher den ganzen Tag am Arbeitsplatzrechner im Büro verbrachten, gehört heute in den meisten Firmen mobiles Arbeiten zum Alltag. Dank mobilen Endgeräten können sie im Prinzip von überall aus ihre Aufgaben erledigen: aus dem Heimbüro, in der Bahn oder beim Kunden. Doch diese Freiheit stellt IT-Abteilungen vor große Herausforderungen, weil sie zusätzliche Geräte verwalten und die Firmendaten – teils auf privaten Geräten – absichern müssen. Hier haben sich mittlerweile Container-Lösungen etabliert, die eine abgeschottete Arbeitsumgebung mit E-Mail, Kalender, Kontakt- und Aufgabenverwaltung, Browser und anderen Apps bereitstellen. Auch Virtual Solution aus München bietet mit »SecurePIM« eine solche Lösung an. Allerdings ist diese anders als bei den meisten Mitbewerbern nicht in ein eigenes MDM-System eingebettet, wie CEO Günter Junk herausstellt. SecurePIM lasse sich als singuläre Container-Anwendung nutzen und biete dadurch eine größere Flexibilität und sei auch einfacher einzuführen.

Weil Virtual Solution für SecurePIM eine Zulassung des BSI für die Übertragung und Verarbeitung nationaler Verschlusssachen bis zum Geheimhaltungsgrad »VS – Nur für den Dienstgebrauch« vorweisen kann, hat der Hersteller viele Kunden aus dem Behördenumfeld, etwa das Auswärtige Amt. Aber auch zahlreiche Firmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche setzen auf die Container-Lösung. »Jetzt geht es mit unserem MSP-Angebot in den Mittelstand«, sagt Junk. Dafür hat der Hersteller sein Partnerprogramm um ein »Partner Pro« genanntes Programm erweitert, das unter anderem ein Abo-Modell und zentrale Lizenzverwaltung für mehrere Kunden bietet. Mindestabnahmemengen gibt es darin nicht, zudem ist eine Lizenzierung pro Client und pro User möglich.

Systemhäuser und IT-Dienstleister sollen ihren Kunden mithilfe des MSP-Programms eine sichere mobile Arbeitsumgebung als Service anbieten können. Schließlich fehlt den meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen das Wissen, um Exchange, Notes und Office in mobile Geräte einzubinden. Zudem gehe es regelmäßig darum, neue Mitarbeiter und Geräte zu integrieren, neue Systeme mobil zugänglich zu machen und Sicherheitsrichtlinien anzupassen, so Junk. »Das ist ein hoch dynamisches Umfeld.«

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