Virtual Solution sucht MSPs: Sicheres mobiles Arbeiten als Service

Mit »SecurePIM« bietet die deutsche Virtual Solution eine Container-Lösung für sicheres Arbeiten mit Smartphones und Tablets. Die sollen Partner nun auch verstärkt für Managed Services nutzen, um kleine und mittelständische Kunden besser zu erreichen. Zudem eignet sie sich gut für Pakete mit E-Mail- und Cloudspeicher-Services.

Bundles mit Mail- und Office-Services

Günter Junk, CEO von Virtual Solution
(Foto: Virtual Solution)

Gerade bei kleinen und mittelständischen Kunden empfiehlt Junk, den Service auf Basis von SecurePIM mit anderen Angeboten zu bundeln. »Im unteren Segment würde ich ihn immer mit E-Mail-Service und Datenablage, etwa Office 365, verbinden«, sagt er. Bei größeren Kunden funktioniere dagegen auch ein eigenständiger Service gut. Hier gehe es ohnehin viel häufiger um die Integration in bestehende Systeme – nicht nur in Exchange, sondern auch in ein vorhandenes Identity and Access Management oder ein Mobile Device Management. »Wir fügen uns in jegliche Infrastrukturen ein«, versichert der CEO.

Zudem verspricht der Hersteller ein unkompliziertes Produkt: mit geringem Schulungsaufwand zu beherrschen, ohne kryptische Abkürzungen, schnell einzurichten und einfach zu handhaben. Gesucht sind daher auch gar nicht so sehr klassische Sicherheitsspezialisten, sondern eher »IT-Partner, die in der Vergangenheit keinen großen Security-Fokus hatten«. Systemhäuser und Dienstleister aus dem Geschäft mit mobilen Endgeräten und dem Office-Umfeld etwa, die Virtual Solution auch durch die Zusammenarbeit mit den Distributoren Komsa und Tim erreichen will.

SecurePIM umfasst E-Mail, Kontakte, Kalender, Notizen, Browser, Dokumentenmodul zum Betrachten und Bearbeiten gängiger Dateiformate sowie eine sichere Kamera, die ihre Bilder ohne Umweg direkt in dem geschützten Container ablegt. »Damit geben wir jedem ein vollumfängliches Büro an die Hand«, sagt Junk und gibt einen kleinen Ausblick auf kommende Produktversionen. Die sollen auch verschlüsselte Sprachkommunikation unterstützen und einen sicheren Messenger mitbringen. Letzter wird derzeit sehr stark im Behördenumfeld gefordert, wo beispielsweise mobile Einsatzkräfte koordiniert werden müssen.

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