»Wir sind die einzigen Europäer im PAM-Markt«: Wallix stärkt Deutschlandgeschäft

Der auf den Schutz privilegierter Accounts spezialisierte Hersteller Wallix will seine Mitarbeiterzahl in den kommenden Jahren verdoppeln. Besonders im Fokus steht der deutsche Markt, in dem man sich viel vom großen Mittelstand verspricht. Dort sollen die Partner vor allem mit Komplettlösungen aus PAM, MFA, SIEM und anderen Komponenten punkten.

Stefan Rabben, Area Sales Director DACH and Eastern Europe bei Wallix
(Foto: CRN)

Bereits vor drei Jahren war der französische PAM-Spezialist Wallix in den deutschsprachigen Markt eingestiegen und hatte durchaus einige Erfolge vorzuweisen. Doch so richtig rückte die Absicherung privilegierter Accounts bei vielen deutschen Mittelständlern, an die sich der Hersteller mit seiner Lösung richtet, erst in den vergangenen Monaten auf die Agenda. Die zunehmende Vernetzung mit Dienstleistern, Zulieferern und Partnern auf der einen sowie die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminelle auf der anderen Seite schärften vielfach das Bewusstsein, dass Zugänge mit umfangreichen Rechten besonders geschützt werden müssen. Daher verstärkt Wallix nun sein Engagement in der DACH-Region und hat mit Stefan Rabben, der vom Software-Spezialisten Quest kommt, einen neuen Area Sales Director ernannt.

Zu den ersten Aufgaben von Rabben gehörte es, die internen Strukturen und Prozesse zu optimieren, um den hiesigen Markt strukturierter angehen zu können, nachdem bisher »viel auf Zuruf« gemacht worden war, wie er im Gespräch mit CRN berichtet. Auch ein Ausbau des lokalen Teams ist vorgesehen – wobei Wallix, Marktführer in der französischen Heimat, auch in anderen Ländern ambitionierte Wachstumsziele verfolgt und seinen Personalbestand insgesamt von derzeit etwa 110 Mitarbeitern bis 2021 verdoppeln will. Ein bedeutender Teil dieser neuen personellen Ressourcen wird dem deutschsprachigen Markt zugutekommen, in dem der Hersteller derzeit unter anderem eine Professional-Services-Organisation aufbaut. Die soll nicht nur Kunden und Partner in Projekten unterstützen, sondern den Partnern auch ganz explizit neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. »Wir nehmen Partner mit Freuden als Sub-Contractor auf«, betont Rabben.

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