Software-Update: SD-WAN für Security-Appliances von Watchguard

Mit einer neuen Software-Version rüstet Watchguard seine Security-Appliances mit SD-WAN-Funktionen aus. Das hilft nicht nur Kunden bei der WAN-Optimierung, sondern eröffnet auch MSPs neue Chancen.

Security-Appliances von Watchguard
(Foto: Watchguard)

Watchguard hat ein Update für das »Fireware«-Betriebssystem seiner Security-Appliances veröffentlicht. Version 12.3 macht die Geräte fit für SD-WAN, sprich: die zentrale Optimierung von Netzwerkpfaden und Bandbreiten, um eine schnelle und zuverlässige Anbindung sicherzustellen, die nicht nur Mitarbeiter, sondern auch viele Unternehmensanwendungen benötigen. Der Hersteller will damit UTM und WAN-Optimierung in einem System zusammenführen und kostspielige Verbindungsdienste wie MPLS (Multi-Protocol Label Switching) ablösen.

Mit dem Update schaffe man zusätzliche Werte für Kunden und Partner, sagt Michael Haas, Area Sales Director Central Europe bei Watchguard. »Unternehmen wollen immer öfter SD-WAN-Technologie nutzen, um Betriebskosten zu reduzieren und eine höhere Netzwerkqualität zu erreichen. Gleichzeitig verschärft sich auch die Bedrohungslage und erfordert lückenlose Sicherheit.« Man verknüpfe daher »das Beste aus beiden Welten« und reduziere die Komplexität von WAN-Implementierungen und verbessere den Schutz von Unternehmensnetzen.

Mit den neuen Funktionen können MSPs beispielsweise die Konfiguration von Multi-WAN-Umgebungen und richtlinienbasiertem Routing für ihre Kunden übernehmen oder ein anwendungsspezifisches Traffic-Management einrichten. Aber auch Reseller profitieren von den neuen Möglichkeiten, weil sie Konfigurationsvorgaben mittels »Rapid Deploy« hinterlegen können. Die Appliances holen sich diese nach dem ersten Einschalten, sobald sie online sind, und richten sich selbst ein.

Neben den SD-WAN-Features bringt die Fireware-Version 12.3 auch eine PSA-Integration mit »Tigerpaw«, schnellere Systemwiederherstellungsmöglichkeiten dank Auto-Restore über USB-Speicher sowie neue Policy-Optionen bei den geospezifischen Vorgaben für DNS und E-Mail.