»Das Ziel sollte nicht allein ein Managed Endpoint sein«: Sophos baut MSP-Unterstützung aus

Die Zahl der MSP-Partner bei Sophos wächst, und diese nutzen eine stetig größere Zahl von Lösungen aus dem breiten Portfolio des Herstellers. Der will ihnen mit neuen APIs ebenso die Arbeit erleichtern wie mit Policy-Vorlagen und einem Rollen-System für die Mitarbeiterrechte.

Michael Gutsch, Director Managed Service Provider CEEMEA bei Sophos
(Foto: CRN)

In den vergangenen Monaten hat das Managed-Services-Geschäft bei Sophos noch einmal deutlich angezogen. Mehr als 450 Partner des Herstellers bieten in der DACH-Region mittlerweile aktiv ihre Services an – und »es werden täglich mehr«, wie Michael Gutsch im Gespräch mit CRN berichtet. Er betreut beim Hersteller das MSP-Business und ist schon länger kein Einzelkämpfer mehr, sondern kann auf ein kleines Team bauen, das Partner in diesem Geschäftsfeld unterstützt. Diese brauchen vor allem Beratung zur Automatisierung von Prozessen, der Abrechnung ihrer Services und zur Kalkulation der Preise. »Das fühlt sich oft an, als wäre man Unternehmensberater«, sagt Gutsch.

Er hat festgestellt, dass die Sophos-Partner nicht mehr nur die Endpoint-Lösungen für Managed Services nutzen. »Am Anfang war alles sehr endpoint-lastig, doch das Ziel für einen MSP sollte nicht allein ein Managed Endpoint sein«, betont er. Vielmehr gehe es darum, umfangreichere Services anzubieten – am besten im Paket und nicht zu kleinteilig. Und auch nicht auf Security beschränkt, denn abgesehen von den »SG«-Firewalls und der Verschlüsselung sind alle Sophos-Produkte im MSP-Programm verfügbar, auch die WLAN-Lösungen. Auf die will der Hersteller in den kommenden Monaten seinen Fokus richten, da sie neben Managed WLAN auch Potenzial für weitere Dienstleistungen bieten, etwa rund um die Vermessung der Büroumgebung und die Optimierung der WLAN-Abdeckung.

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