Vertriebsausbau und Cloud-Service: Befine plant »Cryptshare«-Angebot für kleine Kunden

Mit einem größeren Vertriebsteam will Befine die Betreuung seiner Partner verbessern und auch Reseller ansprechen, die nicht aus dem Security-Business kommen. Ein Cloud-Service soll diesen helfen, auch kleineren Kunden einen verschlüsselten Austausch von Mails und Daten anbieten zu können.

(Foto: Tierney - AdobeStock)

In den vergangenen Monaten wurde das Vertriebsteam bei Befine Solutions deutlich ausgebaut. Der Hersteller der Verschlüsselungslösung »Cryptshare« will die Betreuung seiner Reseller unter anderem durch lokale Ansprechpartner verbessern, aber auch Strukturen für weiteres Wachstum schaffen. Dieses soll nicht mehr nur mit Security-Spezialisten erfolgen, sondern auch mit Partnern aus anderen Bereichen. »Wir standen mit unseren Partnern bisher sehr stark in der Security-Ecke und haben dadurch viel Potenzial verschenkt«, erklärt Markus Wolfer, der im Frühjahr als Head of Sales DACH an Bord kam. Er sieht beispielsweise in Microsoft-Resellern eine wichtige neue Zielgruppe, eigne sich Cryptshare doch gut als Ergänzung zu Office 365 oder Hosted Exchange. Es helfe dabei, Komplettpakete aus E-Mail, Archivierung, Spam- und Malware-Schutz sowie sicherem Datenaustausch zu schnüren und sich damit weniger vergleichbar zu machen als mit dem Angebot einzelner Komponenten.

Wolfer setzt auf die intensive Zusammenarbeit mit zehn bis 15 Fokus-Partnern, mit denen der Hersteller gemeinsam Messen und Projekte bestreitet und die Cryptshare um eigene, oft branchenspezifische Services erweitern. Aber auch die große Zahl der anderen Partner will der Hersteller weiterhin selbst betreuen, um einen direkten Draht zu ihnen zu haben. Leads kann er seinen Partnern dank Testangebot auf der Cryptshare-Website liefern und sie damit bei der zeitraubenden Neukundenakquise entlasten. Und auch für ein anderes typisches Systemhausproblem sieht der neue Vertriebschef die Befine-Lösung als guten Helfer: den Fachkräftemangel.

»Für mich ist Cryptshare ein Ausbildungsprodukt«, sagt er im Gespräch mit CRN. Es sei technisch nicht allzu schwer zu verstehen und könne daher gut genutzt werden, um Auszubildenden den Ablauf von Projekten, die Zusammenarbeit mit Kunden und die Prozesse in einem Systemhaus näherzubringen. Das entlaste die Consultants und helfe, neue Mitarbeiter auszubilden und zu halten, denn: »Am besten binde ich junge Leute durch Erfolgserlebnisse an das Unternehmen.«

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