SEC verstärkt Channel-Engagement: »Wir wissen von vier Verhaftungen, die durch unser Produkt erfolgt sind«

Die Berliner SEC Technologies bietet dem Channel spannende Produkte abseits des Mainstreams: einen Firmware-Scanner, der die Software von IoT-Geräten auf Schwachstellen untersucht, und eine Deception-Lösung, der bereits mehrere Cyberkriminelle auf den Leim gegangen sind.

Jack Wagner und Rainer Richter von SEC Technologies auf der it-sa 2018
(Foto: SEC Technologies)

Im Frühjahr hatte SEC Technologies den Vertriebsexperten Rainer Richter als Director Channels geholt. Er sollte dem Berliner Sicherheitsspezialisten helfen, einen Channel aufzubauen. Das sei auch gut gelungen, berichtet der Manager im Gespräch mit CRN und verweist auf einige Partnerschaften in Deutschland und Österreich sowie die Zusammenarbeit mit Exclusive Networks. Lediglich in der Schweiz sei man noch nicht so gut aufgestellt und könne noch weitere Reseller brauchen.

Richter will nun die Zusammenarbeit mit den Partnern weiter stärken und sowohl die Produkte als auch das Pricing noch channelfreundlicher machen. Spannend sind die Lösungen des Herstellers, der aus dem österreichischen Beratungshaus SEC Consult hervorgegangen ist, allemal. Da wäre mit »IoT Inspector« eine Analyseplattform für die Firmware von IoT-Geräten. »Dort gibt es teilweise eklatante Sicherheitslücken, bis hin zu statischen Username/Passwort-Kombinationen«, berichtet Richter.

IoT Inspector soll Unternehmen helfen, solche und andere Schwachstellen in ihren IoT-Geräten aufzuspüren, etwa Netzwerkkameras oder Kassenterminals, und das weit schneller, als es bei einer Analyse durch Menschen möglich ist. »Was sonst mehrere Tage dauert, geht jetzt in ein paar Minuten«, betont der Manager und ergänzt: »Das ist ein absolut schnell drehendes Produkt.« Er habe es schon erlebt, dass die Bestellung des Kunden eingetroffen sei, bevor der Partner von der Produktdemonstration zurück war.

Die Lizenzierung des Firmware-Scanners erfolgt pro untersuchter Firmware, der Einstiegspreis liegt bei rund 400 Euro. Für Partner bietet die Lösung viel Raum für Beratung, können sie ihre Kunden doch dabei unterstützen, Prozesse für den Umgang mit Firmware-Updates und möglicherweise gefundenen Schwachstellen aufzusetzen.

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