Security-Awareness-Trainings: IT-Seal startet Partnerprogramm

Mit einem Partnerprogramm stellt das deutsche Security-Startup IT-Seal, das auf Phishing-Simulationen zur Steigerung der Mitarbeiter-Awareness spezialisiert ist, seine Zusammenarbeit mit dem Channel auf eine feste Basis.

Alex Wyllie und David Kelm von IT-Seal mit dem Startup-Award der it-sa
(Foto: CRN)

Vor zwei Jahren startete IT-Seal auf der it-sa mit einem Phishing-Audit, der Unternehmen hilft, die Anfälligkeit ihrer Mitarbeiter für Social Engineering zu testen und sie im Umgang mit betrügerischen E-Mails zu schulen. Schon damals hatte sich das Security-Startup den Aufbau eines Channels als mittelfristiges Ziel gesetzt, um möglichst viele potenzielle Kunden zu erreichen. Bislang lief die Zusammenarbeit mit Partnern aber eher informell. Auf der diesjährigen it-sa, auf der man auch mit dem Startup-Award ausgezeichnet wurde, stellte IT-Seal nun aber ein richtiges Partnerprogramm vor. In diesem wird zwischen »Vermittler«, »Reseller« und »Business & Service Partner« unterschieden. Während Vermittler nur Kunden weiterreichen und dafür eine Provision erhalten, können Reseller die Dienste von IT-Seal weiterverkaufen, wobei das Startup die Projektleitung und den Support übernimmt.

Partner, die die vertrieblichen und technischen Zertifizierungen für die höchste Stufe erreicht haben, können dagegen die Projekte in Eigenregie durchführen. Hier ergibt sich sicher das größte Potenzial, beratend tätig zu werden und eigene Services zu ergänzen. Wer Schulungsinhalte beisteuert, kann bei IT-Seal darüber hinaus einen Status als »Awareness Partner« erhalten; wer Penetrationstests oder Präsenzschulungen übernimmt, kann zum »Trusted Partner« aufsteigen und wird dann von IT-Seal in Projekten hinzugezogen beziehungsweise mit Leads versorgt.

Erste Partner hat IT-Seal mit SVA und Tüv Essen schon gewonnen. Auch ein Partnerportal hat man online gestellt, das eine Deal-Registrierung bietet sowie Informations- und Marketingmaterial bereithält. Dieses soll Schritt für Schritt erweitert werden und irgendwann auch eine richtige Kundenverwaltung erhalten, gab Mitgründer Alex Wyllie im Gespräch mit CRN einen kleinen Ausblick.