Radarservices bietet Security-Monitoring für KMUs: SOC aus der Box

Radarservices hat eine Lösung entwickelt, mit der Systemhäuser auch kleinen und mittelständischen Kunden SOC-Dienste anbieten können, ohne eine eigene Infrastruktur dafür aufbauen zu müssen. Durch ihre fortlaufenden Analysen liefert sie kontinuierlich Ansätze für Beratung und Services.

Harald Reising, Geschäftsführer von Radarservices, stellt gemeinsam mit Michael Dressen, DACH-Chef von Tech Data, und Ralf Stadler, Leiter der Security-Unit des Distributors, die »Radar Smart Box« vor
(Foto: CRN)

Eine stete Überwachung ihrer Sicherheitsinfrastruktur und eine kontinuierliche Risikoanalyse mittels eines Security Operations Centers können derzeit nur die wenigsten Unternehmen stemmen. Zu groß sind in der Regel die notwendigen Investitionen, zu umfangreich das benötigte Know-how. »Das können sich kleine Unternehmen und Mittelständler nicht leisten, auch wenn sie ein unglaublich hohes Sicherheitsrisiko haben«, sagt Harald Reisinger, Geschäftsführer von Radarservices. Das österreichische Unternehmen, das auf SOC-Lösungen und SOC-Services spezialisiert ist, hat deshalb in den vergangenen Monaten versucht, seine Technologien aus dem Enterprise-Business in ein Produkt für KMUs zu überführen. Das Ergebnis heißt »Radar Smart Solution«.

Basis der Lösung ist die »Radar Smart Box«, die als Sensor im Unternehmensnetzwerk dient und den Netzwerk-Traffic scannt, Logfiles zusammenträgt und Schwachstellenanalysen vornimmt. Dazu kommt ein Fragebogen, über den Informationen zu internen Strukturen und Prozessen gesammelt werden, etwa zur Datensicherung oder zu Notfallmaßnahmen. All das wird automatisiert in der Cloud von Radarservices ausgewertet – die Ergebnisse und möglichen Sicherheitsbedrohungen sind übersichtlich im »Radar Smart Cockpit« abrufbar, das zu jeder Bedrohung eine genaue Erklärung und konkrete Handlungsanweisung liefert. Im Prinzip »wie ein Kochbuch«, sagt Reisinger, der »eine maximale Reduktion von Komplexität« und ein Produkt für den Massenmarkt« verspricht.

Auch für die Reseller soll der Konfigurationsaufwand sehr gering ausfallen. Sie können ihren Kunden überdies beim Ausfüllen des Fragebogens unterstützen. »Der Fragebogen ist ein wesentlicher Teil der Lösung, den man nicht auslassen kann«, betont Reisinger und sagt, man wolle ihn zumindest monatlich wiederholt wissen. Auf diese Weise und durch die kontinuierliche Risikoanalyse ergibt sich für Systemhäuser regelmäßig die Gelegenheit zum Kundengespräch. »Radar Smart Solutions ist ein perfekter Ansatz für Beratung und Services, weil es immer Dinge gibt, die man verbessern kann«, so der Manager.

Übersicht