Barracuda-Umfrage: Steigende Zahlungsbereitschaft bei Ransomware-Attacken

Zwar nimmt die Zahl der Ransomware-Angriffe ab, doch immer mehr Firmen sind bereit, ein Lösegeld zu bezahlen, um ihre verschlüsselten Daten wiederzuerhalten.

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Die Ransomware-Wellen der vergangenen Jahre sind etwas abgeebbt, da sich Cyberkriminelle mittlerweile stärker auf Krypto-Miner konzentrieren. Verschwunden ist die Bedrohung jedoch nicht, wie auch eine aktuelle Umfrage von Barracuda Networks belegt. 30 Prozent der befragten Unternehmen gab darin an, Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden zu sein – im vergangenen Jahr waren es noch 48 Prozent. Während damals aber nur drei Prozent ihre verschlüsselten Daten freikauften, taten das in diesem Jahr 19 Prozent. Eine Versechsfachung, die Barracuda zufolge ihre Gründe in einer sinkenden Hemmschwelle nach bereits in der Vergangenheit erfolgten Lösegeldzahlungen, aber auch größeren Sorgen um die negativen Folgen eines Datenverlustes haben könnte.

»Generell raten wir davon ab, Kriminellen Lösegeld zu zahlen, da dies die Entschlüsselung der Dateien nicht garantiert und Kriminelle dazu ermutigt, das Opfer in Zukunft wieder ins Visier zu nehmen«, so die Empfehlung von Klaus Gheri, Vice President & General Manager Network Security bei Barracuda Networks. Je weniger Unternehmen zahlen würden, desto unattraktiver werde das Geschäft mit Ransomware für die Cyberkriminellen.