Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit startet neuen Security-Dienst: Cyberscan.io soll Angriffspunkte in der Infrastruktur aufspüren

Mit Cyberscan.io will die Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit aufwändige Schwachstellenscans und Penetrationstests automatisieren und beschleunigen. Mit dem Dienst können Systemhäuser und IT-Dienstleister bei ihren Kunden nicht nur Sicherheitslecks aufdecken, sondern auch die eigene Arbeit überprüfen.

Hilfe für Admin, CEO und Channel

Matthias Nehls, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Cybersicherheit
(Foto: Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit)

Mit Cyberscan.io will die Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit nicht nur Sicherheitsexperten und IT-Abteilungen einen Helfer an die Hand geben, sondern auch dem Management. »Der CEO kann doch den Security-Status seines Unternehmens gar nicht einschätzen«, sagt Nehls und verweist darauf, dass man sich zudem ein Bild vom Sicherheitsstatus von Dienstleistern, Lieferanten und anderen Partnern machen könne.

Darüber hinaus ist der Dienst aber auch für Systemhäuser und IT-Dienstleister interessant. Sie können Cyberscan.io nutzen, um Kunden etwa Schwachstellen in ihrer Infrastruktur aufzuzeigen oder auch um die eigene Arbeit zu überprüfen. Mit einigen Systemhäusern wurden bereits Verträge geschlossen, berichtet Nehls. Zunächst habe es zwar ein paar »Berührungsängste« gegeben, doch die meisten würden schnell merken, dass man nicht miteinander konkurriert. Denn die Deutsche Gesellschaft für Cybersicherheit konzentriert sich komplett auf Penetrationstests und Security-Beratung – das Lösungsgeschäft bleibt außen vor. »Wir verkaufen keinerlei Hardware und Software«, betont der Manager und hat dafür gleich mehrere gute Gründe parat. Einerseits wolle man unabhängig bleiben von Herstellern, andererseits einem möglichen Interessenkonflikt aus dem Weg gehen, der entstünde, würde man Sicherheitslösungen verkaufen und sich dann mit einem selbst entwickelten Scan deren Funktionsfähigkeit bestätigen. Außerdem hätten die meisten Unternehmen ja ohnehin schon einen Systemhauspartner beziehungsweise einen IT-Dienstleister, sagt Nehls.

Übersicht