Endpoint Security: Matrix42 übernimmt Egosecure

Der Endpoint-Management-Spezialist Matrix42 hat den Sicherheitsspezialisten Egosecure übernommen. Die beiden deutschen Unternehmen waren bereits zuvor Technologiepartner.

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Bereits im vergangenen Jahr war Matrix42 in den Markt für Endpoint Security eingestiegen, um sein Angebot an Lösungen für das Management von Endgeräten zu ergänzen. Nun baut man diesen Geschäftsbereich durch die Übernahme von Egosecure deutlich aus. Der deutsche Sicherheitsspezialist gehörte bislang der Infowatch Group, die 2011 als Mehrheitseigner an Bord kam und sich von ihrer Beteiligung trennt. Man wolle sich künftig auf Content Security konzentrieren und in Märkte im Nahen Osten und in Südostasien expandieren, erklärte Infowatch-Präsidentin Natalya Kaspersky.

Aus Matrix42 und Egosecure entsteht damit ein deutscher Software-Anbieter, der die Verwaltung von Endpoints mit deren Absicherung vereinen kann. Matrix42 ergänzt sein Portfolio geschickt, etwa um Lösungen für Datenverschlüsselung, Schnittstellen- und Applikationskontrolle sowie Data Loss Prevention, während Egosecure von neuen Managementfunktionen profitieren dürfte. Die beiden Hersteller versprechen Admins eine höhere Produktivität und eine höhere Sicherheit. Es entstehe »einer der führenden europäischen Softwarehersteller für integrierte Management- und Sicherheitslösungen mit deutschen Wurzeln«, so Oliver Bendig, CEO bei Matrix42.

Das Egosecure-Team, das knapp 70 Mitarbeiter umfasst, wird Bestandteil des Center of Excellence für Security bei Matrix42. Sergej Schlotthauer, CEO von Egosecure, übernimmt das VP Security bei Matrix42 die Leitung des Sicherheitsgeschäfts.