CRN-TV mit Maik Wetzel von Eset: Eset plant neue Services für Enterprise-Kunden

Im Gespräch mit CRN auf der CEBIT gibt Maik Wetzel einen Ausblick auf neue Service-Angebote, die den Eset-Partnern den Zugang zu Enterprise-Kunden erleichtern sollen, und berichtet, wie die Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Partnerbeirat läuft.

Maik Wetzel, Channel Sales Director DACH bei Eset
(Foto: CRN)

Das Gros der Eset-Kunden kommt zwar aus dem Consumer- und SMB-Bereich, doch der Hersteller kann durchaus auch einige Großunternehmen als Kunden vorweisen. Die haben aber oft andere Anforderungen an Sicherheitslösungen als mittelständische Betriebe, weshalb Eset seine Business-Produkte stärker differenzieren will. Das kündigte Esets Channelchef Maik Wetzel bei CRN-TV auf der CEBIT an. Schon mit dem nächsten Major Release sollen die Lösungen einen speziellen SMB- sowie Enterprise-Fokus erhalten – wobei den Lösungen für große Kunden zahlreiche neue Service-Angebote zur Seite gestellt werden sollen, etwa ein Sandboxing-Service, ein EDR-Dienst oder forensische Analysen.

Die Enterprise-Services können die Partner sowohl im eigenen SOC nutzen als auch ihren Kunden anbieten. Zudem ist geplant, dass sie einige der Eset-Services unter eigener Marke anbieten können; bei anderen soll es möglich sein, einen Teil des Services selbst zu erbringen. Das hänge dann aber vom jeweiligen Service ab, so Wetzel. Weitere Details will der Hersteller im September auf seiner DACH-Partnerkonferenz in Hamburg verkünden.

Anregungen aus der Partnerlandschaft

Auch in die Entwicklung der neuen Enterprise-Services floss bereits Feedback vom Partnerbeirat ein, den Eset kürzlich gegründet hatte. Gleichwohl betont Wetzel: »Im Partnerbeirat sitzen nicht nur Partner, die Enterprise-Business machen und riesengroß sind, sondern es ist ein repräsentativer Querschnitt durch die Partnerlandschaft.«

Mithilfe des Beirates soll der Austausch zwischen Hersteller und seinem Partnern intensiviert werden. Einerseits sollen die Partner ihre Wünsche und Anregungen einbringen können, was bei Eset etwa schon zur Einführung einer Deal-Registrierung geführt und laut Wetzel viel spannende Diskussionen zu Lizenz- und Preismodellen hervorgebracht hat. Umgekehrt will der Hersteller aber auch die vielen neuen Ideen, die er hat, nicht einfach seinem Channel vorsetzen, sondern sie zunächst im Beirat besprechen. »Der Partnerbeirat ist da eine große Hilft«, so der Channelchef. »Wir treffen dort auf ganz, ganz viel Erfahrung im Channel, auf Unternehmen, die ganz spezielle Zielgruppen angehen, die unheimlich tolle Skills mitbringen und uns als Hersteller Anregungen geben.«