Bewertung mit 2,4 Milliarden Pfund: Avast geht an die Börse

Der tschechische AV-Spezialist hat sein Debüt am London Stock Exchange gefeiert. Der Ausgabekurs lag mit 250 Pence pro Aktie am unteren Ende der anvisierten Preisspanne.

Das Avast-Team um CEO Vince Steckler gestern am London Stock Exchange
(Foto: Avast)

Wie im April angekündigt, hat Avast seinen Börsengang absolviert. Am gestrigen Donnerstag feierte der Hersteller von Sicherheitslösungen sein Debüt am London Stock Exchange, ab voraussichtlich Montag sollen die Aktien dort im Hauptmarkt gehandelt werden können. Der Ausgabepreis lag bei 250 Pence pro Anteil (umgerechnet 2,84 Euro) und damit am unteren Ende der anvisierten Spanne von 240 bis 320 Pence. Das Unternehmen hat damit eine Gesamtbewertung von 2,38 Milliarden Pfund (umgerechnet 2,7 Milliarden Euro).

Von den Erlösen des Börsengangs sollen 200 Millionen Pfund genutzt werden, um Darlehen zurückzuzahlen und an finanzieller Flexibilität zu gewinnen. Die Verbindlichkeiten resultieren unter anderem aus der Übernahme des Konkurrenten AVG vor zwei Jahren, die 1,3 Milliarden Dollar kostete.

Avast hat derzeit etwa 1.700 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 650 Millionen Dollar. Die Lösungen des Unternehmens laufen auf 435 Millionen Endpoints.