Umfrage zum MWC 2018: Smartphone-Nutzer um Datensicherheit besorgt

Wie eine repräsentative Studie von G Data zeigt, sind Nutzer bei der Sicherheit ihrer persönlichen Daten auf ihrem Smartphone skeptisch: Nur vier von zehn Anwendern glauben, dass private Informationen auf ihrem Gerät sicher sind.

Das Lesen von E-Mails auf dem Smartphone ist für die meisten Nutzer alltägliche Praxis
(Foto: G Data)

OmniQuest hat für das »IT-Security Barometer« des Anbieters G Data 1.000 Internetnutzer aus Deutschland befragt. Nur 43 Prozent der Umfrageteilnehmer wähnen ihre persönlichen Informationen auf ihrem Mobilgerät in Sicherheit. Fast sechs von zehn Nutzern sehen dies kritisch oder sind sich unsicher bei der Einschätzung. Dabei sind auf Smartphones heutzutage eine Menge an privaten Daten gespeichert. Darunter sind Telefonnummern, Adressen, Bilder, Notizen oder persönliche Nachrichten. Sieben von zehn Smartphone-Nutzern lesen und bearbeiten auch E-Mails mobil. Die Geräte sind daher für Cyberkriminelle ein interessantes Angriffsziel. Die gestohlenen Informationen sind in speziellen Untergrundforen begehrt, lassen sich gut weiterverkaufen und für kriminelle Zwecke nutzen.

Trotz der verbreiteten Sicherheitsbedenken: Paradoxerweise nutzen fast 42 Prozent der Deutschen Apps für Online Banking auf ihrem Smartphone. Dabei werden auch bei diesen Anwendungen viele sensible Informationen eingegeben, um Überweisungen oder andere Finanzgeschäfte zu tätigen. In den meisten Fällen – bei fast 28 Prozent der Befragten – kommt beim Mobile Banking die Anwendung der eigenen Hausbank zum Einsatz.