Malwarebytes startet europäisches Channel-Programm: »Es liegt an uns, dass Partner die Motivation behalten«

Mit einem einheitlichen Partnerprogramm für Europa will Malwarebytes seinen Resellern attraktive Margen liefern und die Abwicklung von Projekten vereinfachen. Auf Umsatz- und Trainingsvorgaben verzichtet der Hersteller, da ihm vor allem eine unkomplizierte Zusammenarbeit wichtig ist.

Sonderstufen für Klein und Groß

Neben den drei klassischen Partnerstufen führt Malwarebytes noch zwei Sonderstufen ein, um der vielschichtigen Partnerlandschaft gerecht zu werden. Die Corporate-Stufe bietet dieselben Konditionen wie das Platin-Level, verlangt aber nicht nach sieben Projekten pro Monat. Sie ist für die sehr großen Partner gedacht, die nur unregelmäßig Projekte haben, dann jedoch meist umfangreiche. Am unteren Ende steht dagegen eine »Sub 100« genannte Stufe, die kleine Partner beziehungsweise Partner mit kleinen Projekten aufnimmt. Diese brauchen keine Deals zu registrieren und erhalten standardmäßig einen Discount von 20 Prozent. »Da wir aus dem Consumer-Umfeld kommen, haben wir sehr viele kleine Händler, die nach wie vor wichtig für uns sind und die wir nicht vernachlässigen werden«, erklärt Channel-Manager Gramse.

Er verweist auf die hohen Download-Zahlen der kostenlosen Malwarebytes-Version, die nicht nur von Privatnutzern, sondern auch vielen Unternehmen eingesetzt wird. »Auf 20 Prozent der Systeme, die von etablierten Herstellern geschützt werden, finden wir noch Malware«, berichtet Gramse. Daraus entstünden viele Leads für die Partner, weil Firmen oft Hilfe bei der Bereinigung benötigen oder auf der Suche nach einem dauerhaften Schutz sind.

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