Expansion in die DACH-Region: Securelink übernimmt iT-Cube

Mit der Übernahme von iT-Cube Systems stößt die bislang vornehmlich in den Benelux-Staaten, Skandinavien und Großbritannien aktive Securelink Group in die DACH-Region vor.

Andreas Mertz, CEO von iT-Cube Systems

Zum 1. Januar 2017 wird die Securelink Group die deutsche iT-Cube Systems übernehmen und damit einen schlagkräftigen europäischen Sicherheitsdienstleister formen. Dieser betreibt fünf lokal verteilte Cyberdefense Center und vier Network Operation Center und soll seinen Kunden ein breites Portfolio an Infrastruktur- und Security-Lösungen sowie Managed Services bieten. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen gut 620 Mitarbeiter haben und einen Jahresumsatz von etwa 250 Millionen Euro erreichen.

Mit der Übernahme stößt Securelink, das 550 Mitarbeiter hat und Niederlassungen in Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen und Großbritannien besitzt, in die DACH-Region vor. Hier ist die 2006 aus der seit 2001 bestehenden iT-Cube GmbH hervorgegangene iT-Cube Systems mit ihren 70 Mitarbeitern sehr erfolgreich im Geschäft mit Security-Dienstleistungen und Managed Services unterwegs. »Wir sind begeistert, mit welchem Innovationsgeist iT-Cube den deutschen Sicherheitsmarkt seit 2001 geprägt hat«, sagt Securelink-CEO Marco Barkmeijer. Man teile die gleiche Wertephilosophie und verfüge über dieselbe Hands-On-Mentalität und Serviceorientierung. iT-Cube und Securelink würden strategisch und kulturell optimal zusammenpassen.

Mit der Übernahme wird iT-Cube zur deutschen Landesgesellschaft von Securelink. Diese soll weiter von Andreas Mertz geleitet werden, der dem Unternehmen schon in den vergangenen 15 Jahren vorstand. Auch COO Andreas Süß soll im Amt bleiben, womit die neuen Eigentümer auf Kontinuität im Management setzen. »Als deutscher Arm einer stabilen internationalen Unternehmensgruppe denken wir global und können gleichzeitig die lokalen Marktanforderungen optimal bedienen. Damit gelingt uns die zukunftsorientierte Sicherung und Fortentwicklung des Unternehmens in einem hochdynamischen und zweistellig wachsenden Markt«, betont Mertz. »Besonders wichtig dabei war mir der Erhalt unserer kulturellen Identität, unseres Teamspirits und unserer Entscheidungskompetenz als eigenständige Unternehmenseinheit unter einem neuen Dach.«

Zu den finanziellen Details der Übernahme machten die beiden Firmen keine Angaben.