Studie von Kingston: Sicherheitsrisiko USB-Stick

Auch im Zeitalter der Cloud sind USB-Sticks aus dem Unternehmensalltag nicht wegzudenken. Viele Mitarbeiter gehen mit den Flashspeichern jedoch allzu sorglos um – auch wenn dort sensible Unternehmensdaten gespeichert werden.

Daten auf USB-Sticks sind meist nicht verschlüsselt
(Foto: Henrik Dolle/Fotolia)

Daten, die auf USB-Sticks gespeichert werden, sind meist nur unzureichend gesichert. Das hat eine Umfrage ergeben, für die der Speicherspezialist Kingston 188 seiner Kunden befragt hat. Demnach nutzt zwar fast jeder Mitarbeiter USB-Sticks. Dass die ungesicherten Speicher ein Sicherheitsrisiko darstellen können, ist dagegen vielen nicht bewusst. Mehr als die Hälfte (56%) der Unternehmen sichern Daten auf USB-Flashspeichern nur unzureichend.

Fast alle Befragten (95 Prozent) haben mindestens einen USB-Sticks beruflich im Einsatz, bei einem Drittel sind es sogar mehr als fünf verschiedene Sticks. Die Studie von Kingston zeigt, dass »Bring Your Own Device« auch für USB-Sticks üblich ist: Die Mehrheit der Mitarbeiter nimmt keine klare Trennung zwischen privaten und beruflichen Geräten vor. 58 Prozent der Befragten nutzen ihre privaten USB-Sticks auch für berufliche Zwecke und umgekehrt.

Die auf den Geräten gespeichert Daten sind dabei für Unternehmen oftmals von zentraler Bedeutung: Drei von fünf Mitarbeiter (59,4 Prozent) sichern berufliche Daten auf USB-Sticks. Ein Viertel der Befragten (25,6 Prozent) gab an, dass in ihrem Unternehmen auch vertrauliche oder schützenswerte Daten auf USB-Sticks gespeichert werden.

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