CEO-Wechsel: Kevin Mandia folgt bei FireEye auf David DeWalt

In wenigen Wochen bekommt der Sicherheitsanbieter FireEye einen neuen CEO. Nachfolger von David DeWalt wird der 2013 mit der Übernahme von Mandiant ins Unternehmen gekommene Kevin Mandia.

David DeWalt, Noch-CEO bei FireEye

Der Sicherheitsanbieter FireEye baut sein Führungsteam um. Zum 15. Juni soll Kevin Mandia den bisherigen CEO David DeWalt an der Spitze des Unternehmens ablösen. Finanzchef Mike Berry übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die des Chief Operating Officers.

DeWalt, der weiterhin Vorsitzender des Verwaltunsgrats bleibt, hatte den CEO-Posten gut dreieinhalb Jahre lang inne und das Unternehmen zum Anbieter von Security-Services umgebaut. Unter seine Ägide fielen auch die globale Expansion und die Übernahme zahlreicher Sicherheitsspezialisten. 2013 wurde beispielsweise Manidant zugekauft, das Kevin Mandia gegründet und zu einem Unternehmen mit fast 500 Mitarbeitern und mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz ausgebaut hatte. Mandia sei die logische Wahl als sein Nachfolger und werde FireEye in der nächsten Phase seiner Reise anführen, so Noch-CEO DeWalt.

Durch die zahlreichen Übernahmen hatte FireEye seinen Umsatz in den vergangenen Jahren stetig steigern können. Das erste Quartal 2016 schloss das Unternehmen mit 168 Millionen Dollar ab – ein Plus von 34 Prozent. Allerdings schreibt FireEye nach wie vor rote Zahlen und weitete seinen Verlust zuletzt sogar noch aus.