Gelungener Controlware Security Day 2015: »Der Erfolg von Cloud, Big Data und Industrie 4.0 hängt von Security ab«

Anfang des Monats hatte der Systemintegrator und Managed Service Provider Controlware in seinen Unternehmenssitz nach Dietzenbach geladen, um mit IT-Experten über die neuesten Trends und Technologien aus dem Bereich IT-Security zu diskutieren.

(Foto: Controlware)

Mit über 30 spannenden Vorträgen hatte Controlware seine diesjährigen »Contralware Security Days« am Firmensitz in Dietzenbach bei Frankfurt am Main bestückt. Mehr als 300 IT-Experten kamen, um sich unter anderem über Sicherheitsarchitekturen, rechtliche Sachverhalte sowie Trendthemen wie Cloud und Industrie 4.0 zu informieren. »Der Erfolg der großen IT-Trends unserer Zeit – von Cloud über Big Data und Industrie 4.0 bis hin zum Internet of Things – hängt maßgeblich davon ab, ob wir es schaffen, die erforderlichen Technologien sicher zu implementieren«, stellte Controlware-Geschäftsführer Bernd Schwefing auf der zweitägigen Veranstaltung klar. IT-Security werde branchenübergreifend zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.

Sehr gut kamen die Keynotes der Security Days an. So setzte sich Fachanwalt Jörg Heidrich kritisch mit IT-Sicherheitsgesetz und Vorratsdatenspeicherung auseinander. Er wies auf Rechtsunsicherheiten hin und erklärte, warum sich die meisten Unternehmen mit dem IT-Sicherheitsgesetz zu befassen hätten. Andreas Büchel von Radware sprach über die wachsende Bedrohung durch DDoS-Angriffe, während Marco Gercke vom Cybercrime Research Institute Köln das Thema IT-Security aus Manager-Perspektive anging.

Wie gewohnt fand parallel zum Vortragsprogramm eine Ausstellung statt, auf der sich die Teilnehmer bei mehr als 25 Security-Herstellern über Produkte und deren Einsatzszenarien austauschen konnten. Der erste Tag endet dann mit einer Abendveranstaltung, auf der Bestsellerautor Hermann Scherer mit seinem Vortrag zur »Chancenintelligenz« die Gäste bestens unterhielt. Dabei lieferte er ihnen auch Praxistipps, wie sie neue Ideen und Entwicklungsmöglichen erarbeiten und umsetzen können. Den Abschluss des zweiten Tages bestritten wie schon im Vorjahr Andreas Bunten und Nils Rogmann von Controlware mit einem Live-Hacking. Sie demonstrierten, wie sich Angreifer geschickt tarnen, um ihre Aktivitäten zu verschleiern – und wie Unternehmen sich schützen können.

Durch komplexe Infrastrukturen und ein wachsendes Bedrohungspotenzial steige der Beratungsbedarf hinsichtlich IT-Security, sagte Mario Emig, Head of Information Security Business Development bei Controlware. Auf dem Security Day würden jedoch viele Fragen fundiert beantwortet werden. »Es freut uns sehr, dass die Veranstaltung so gut aufgenommen wird – und für viele Security-Professionals trotz der hohen Event-Dichte im Herbst inzwischen zu einem festen Termin geworden ist«, so sein positives Fazit.