Aufbau eines Partnernetzwerks: Vectra Networks kommt nach Europa

Für seinen Eintritt in den europäischen Markt hat der Sicherheitsanbieter Vectra Networks die DACH-Region gewählt. In dieser will er nun ein Partnernetzwerk aufbauen, das seine Threat Management-Lösung verkauft.

Gérard Bauer, Vice President EMEA bei Vectra Networks
(Foto: Vectra Networks)

Immer häufiger gelingt es Cyberkriminellen, in Netzwerke einzudringen und dort wochen- oder gar monatelang unentdeckt aktiv zu sein, wie zuletzt beispielsweise der Deutsche Bundestag leidvoll erfahren musste. »Natürlich lohnt es sich stets zu versuchen, die Eindringlinge fernzuhalten, allerdings kann und wird das nie zu 100 Prozent gelingen«, sagt Gérard Bauer, Vice President EMEA bei Vectra Networks. »Es ist also zwingend notwendig, ergänzende Lösungen einzusetzen, die aktive Angreifer aufspüren und deren Vorgehen analysieren.«

Eine solche Threat Management-Lösung bietet der amerikanische Anbieter Vectra, für den Bauer den Einstieg in den europäischen Markt verantwortet. Den Anfang macht die DACH-Region, in der Vectra bereits einige Partner hat; in Deutschland sind das Telonic, IT-Cube und Indevis. Diese sollen nun durch ein regionales Team besser betreut werden können. Zudem strebt der Hersteller den Ausbau seines Partnernetzwerkes an, will aber nichts überstürzen. »Mittelfristig wollen wir die Zahl an Partnern erhöhen, jedoch nicht auf Kosten der Qualität«, erklärt Bauer. Interessant sind für ihn vor allem spezialisierte Systemintegratoren, Beratungshäuser sowie Managed Service Provider. »Für diese ist unsere Technologie eine wertvolle Ergänzung ihres Security-Portfolios.«

Die Europa-Aktivitäten von Vectra werden von Zürich aus gesteuert, wo Bauer mit seinem Team sitzt. Es soll jedoch auch weitere Büros geben, um Partnern und Kunden mit lokaler Expertise zur Seite stehen zu können. Verkauf und Implementierung der Lösung werden aber zu 100 Prozent über Partner abgewickelt, wie Bauer betont.

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