Die wichtigsten Trends im Security-Markt: Das haben Cyber-Kriminelle 2014 vor

Noch raffinierter, noch zielgerichteter, noch lukrativer als in diesem Jahr dürften die Methoden der Cyber-Kriminellen 2014 werden. CRN zeigt, wo im kommenden Jahr die größten Cyber-Gefahren lauern.

Immer mehr neue Computerschädlinge

Foto: Maksim Kabakou/Fotolia

Kaum ein Security-Spezialist rechnet für 2014 nicht mit einer weiter steigenden Zahl neuer Computerschädlinge. Im kommenden Jahr dürfte die Anzahl der neuen Schadprogramme ein neues Rekordhoch erreichen. »Ein Großteil der neuen Schädlinge werden Varianten bekannter Malware sein, die einfach modifiziert werden, um Sicherheitslösungen zu umgehen«, erklärt sagt etwa so Luis Corrons, Technischer Direktor von Panda Labs.

Schon 2013 war geprägt von Angriffen auf mobile Geräte – und dieser Trend wird sich 2014 in unveränderter Geschwindigkeit fortsetzen. Smartphones und Tablets könnten sich für Cyberkriminelle zum Hauptangriffsziel entwickeln. Android bleibt dabei das wichtigste Ziel für Cyberkriminelle. Für 2014 ist ein Rekordhoch an neuer Malware für Geräte, die mit dem Google-Betriebssystem arbeiten, zu erwarten. Trend Micro etwa geht davon aus, dass die Anzahl an bösartigem Android-Apps bis Ende 2014 bei drei Millionen liegen wird. Zum Vergleich: Die Schwelle von einer Million gefährlicher Android-Apps wurde im September dieses Jahres überschritten.

Während bei mobilen Gefahren für Android-Geräte neue Rekordwerte zu erwarten sind, sollten sich auch die Nutzer anderer Betriebssysteme nicht zurücklehnen, denn für 2014 rechnen viele Security-Experten zum ersten Mal auch mit plattformübergreifenden Gefahren.