Armorize und Abaca: Proofpoint in Kauflaune

Der Security-Spezialist Proofpoint stellt sich breiter auf. In den vergangenen Wochen hat der amerikanische Anbieter von Security-as-a-Service-Lösungen gleich zwei Unternehmen übernommen.

Übernahme von Abaca

Bereits Ende Juli hat Proofpoint die Übernahme der Abaca Technology Corporation durch eine umgekehrte Dreiecksfusion mit einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Proofpoint angekündigt. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley ist bekannt für sein starkes Engineering, technisches Know-How sowie seine E-Mail-Filter- und Schutzalgorithmen.

Abaca wurde 2005 vom Silicon Valley-Entrepreneur Steve Kirsch gegründet. Das Unternehmen wird seit 2012 mit Firmensitz in San Jose von CEO Matthew Powell geleitet und befindet sich in Privatbesitz. Die Echtzeittechnologien Abacas zur speicherinternen Bewertung von Bedrohungen ergänzen Proofpoints Big Data-zentrierte Analysetechniken.

»Wir freuen uns, unsere Arbeit mit Proofpoint auf ein neues Level bringen zu können«, sagt Steve Kirsch. »Wir haben Abaca gegründet, um die Messaging-Umgebungen unserer Kunden mit höchstmöglicher Präzision zu schützen.«

Proofpoints Bestreben ist es, branchenführende Lösungen und Innovationen beim erweiterten Schutz vor Bedrohungen, der sicheren Nachrichtenübermittlung und der Sicherheit als Serviceleistung zu bieten. Hier ergänzt der cloudbasierte, mehrdimensionale Ansatz zur Erkennung von Bedrohungen von Abaca die Erkennungstechniken von Proofpoint.

»Das Abaca-Team verfügt über fundierte Fachkenntnisse in Sachen E-Mail-Filterung und -Schutz und hat die Nase stets vorn, wenn es darum geht, Bedrohungen abzuwenden«, sagt Proofpoint-CEO Gary Steele.

Proofpoint geht nicht davon aus, dass diese Transaktion materielle Auswirkungen auf den Umsatz oder auf die nicht US-GAAP-konformen Gewinne des Geschäftsjahres 2013 haben wird.

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