Sicherheit: Die fünf peinlichsten Daten-Leaks

Datendiebstähle können nicht nur sehr teuer werden, oft sind sie auch extrem schädlich für das eigene Image. Selbst für vermeintliche Leak-Spezialisten wie WikiLeaks.

Peinlich, wer so alles mitlesen kann… (Bild: Dan Race - fotolia.com)

Es müssen nicht immer Staatsgeheimnisse sein – wenn Daten in die falschen Hände geraten, drohen nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch eine öffentliche Blamage. Dies gilt besonders dann, wenn die Vorkommnisse offenbaren, wie unkontrolliert das eigene Unternehmen mit sensiblen Dokumenten umgeht und wie wenig es diese schützt. Dabei sind die Ursachen hierfür nicht immer auf grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen. Um zu zeigen, wie schmerzhaft so etwas sein kann, hat der Collaboration-Lösungsanbieter Intralinks die fünf peinlichsten Daten-Leaks der letzten Jahre zusammengestellt.

1. Desaster: Wikileaks leckt eigene Geheimdokumente

Das Enthüllungsnetzwerk Wikileaks wurde 2011 selbst zum Opfer. Hunderttausende heikle US-Dokumente sind laut Medienberichten unverschlüsselt ins Internet gelangt. Die betroffenen Akten, die bis dato nur in Auszügen veröffentlicht wurden, enthalten nicht nur peinliche Interna, sondern bergen nach Einschätzung von Experten auch akute Gefahren für Dissidenten in autokratischen Regimes wie etwa dem Iran.

2. Staatspanne: England verliert Steuer-CDs

Der Verlust von zwei CDs mit Steuerinformationen war 2007 hingegen die größte Katastrophe in der Geschichte des englischen Steuer-und Zollamtes. Auf einen Schlag waren die Daten von über 25 Millionen Engländern verloren – und damit private Informationen über jede Familie mit Kindern im Vereinigten Königreich. Die verschwundenen Daten wurden bis heute nicht wiederentdeckt. Dieser Vorfall führte zu einer großen Debatte über den Wert privater Daten und wird als Wendepunkt der Sicherheitsindustrie gesehen. Ein Sicherheitssystem, das Daten nur auf verschlüsselten Servern lagert, hätte diesen peinlichen Moment erspart.

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