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Cohesity übernimmt Datensicherheitsbereich von Veritas

Durch die Fusion entsteht ein 7 Mrd. Dollar schwerer Anbieter von Datensicherheit- und Datenmanagement-Anbieter unter der Leitung von Cohesity-CEO Sanjay Poonen.

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Cohesity-CEO Sanjay Poonen.
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Cohesity-CEO Sanjay Poonen.

Mit der Fusion von Cohesity und Teilen Veritas will der gestärkte Anbieter "die nächste Ära der KI-gestützten Datensicherheit und -verwaltung anführen" und das "Beste aus beiden Produktportfolios" zusammenführen: Die  Scale-Out-Architektur von Cohesity, die ideal für moderne Workloads geeignet sei,  und die generativen KI- und Sicherheitsfunktionen sowie die breite Workload-Unterstützung. Veritas bringe zudem  eine "bedeutende globale Präsenz" in die Fusion ein, sagte Cohesity-CEO Sanjay Poonen.

Durch den Zusammenschluss entstehe ein Gigant auf dem schnell wachsenden Markt für Datensicherheits- und Managementtechnologien, der 7 Mrd. Dollar wert sei und  "ein Gewinn für unsere gemeinsamen 10.000 Kunden und 3.000 Partner sein wird". Laut Cohesity wird das Unternehmen zum Ende des nächsten Geschäftsjahres einen gemeinsamen Jahresumsatz von 1,3 Mrd. US-Dollar erzielen.

Kein Startup mehr

Das 2013 gegründete Unternehmen Cohesity war zunächst für seine Angebote im Bereich Speicher- und Datenmanagement bekannt. Nachdem Poonen, der ehemalige COO von VMware, im August 2022 als CEO zu Cohesity kam, richtete das Unternehmen seinen Fokus auf den schneller wachsenden Bereich der Datensicherheitstechnologien.

In einem CRN-Interview im letzten Oktober berichtete Poonen, "dass wir unter den Datensicherheitsanbietern den Ruf haben, der modernste zu sein. Unser Kundenstamm ist das obere Ende der Skala - die Fortune 500, Fortune 1.000. Viele große Banken, große Technologieunternehmen, große Firmen aus dem Gesundheitswesen. Wir haben also ein sehr gutes Kundenprofil. Unser Wachstum ist stark. Wir sind definitiv kein Startup mehr." 

Cohesity arbeite zu 100 Prozent indirekt über den Channel, so Poonen seinerzeit. "Wir versuchen allerdings, ein Unternehmen mit mehreren Milliarden Dollar Umsatz aufzubauen. Wir sind auf dem richtigen Weg".

Wissenswertes zur Fusion

Cohesity plant die Übernahme von Veritas mit Eigenkapital und Fremdkapital zu finanzieren. Die genauen finanziellen Details gab das Unternehmen nicht bekannt. Laut laut einem Bericht von Reuters soll die Bewertung des Veritas-Geschäfts im Rahmen der Übernahme bei drei  Milliarden gelegen haben.

Zu den Investoren, die das kombinierte Unternehmen unterstützen werden, gehören Softbank Vision Fund, Sequoia Capital und Wing Venture Capital. Die jetzigen Mehrheitseigentümer und Aktionäre von Veritas sollen nach Abschluss der Fusion Aktionäre von Cohesity werden.

Laut einer Pressemitteilung werden die verbleibenden Vermögenswerte von Veritas in ein separates Unternehmen überführt, das vorerst den Namen "DataCo" tragen soll. Die "DataCo"-Organisation werde die Veritas-Geschäftsbereiche InfoScale, Data Compliance und Backup Exec umfassen und unabhängig arbeiten, "um die Agilität und Anpassungsfähigkeit zu verbessern", heißt es in der Mitteilung.

Die Partnerperspektive

Kapil Bansal, ein leitender Angestellter beim Lösungsanbieter SHI und Partner von Cohesity und Veritas, erzählte der amerikanischen CRN  von seiner erste Reaktion auf die Nachricht der anstehenden Fusion: "Cohesity ist ein unglaublich Channel-freundliches Unternehmen. Wir sind gespannt, wie sie diese Dynamik in das neue Unternehmen übertragen werden", sagte Bansal, Senior Vice President für Partnermanagement und Lösungen bei SHI, der auf Platz 14 der Provider 500-Liste von CRN USA steht. "Wir erwarten, dass sie den Channel-freundlichen Ansatz übernehmen werden. Und das wird für uns alle gut sein".

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