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KI-Phantasie: Chiphersteller Arm ist 38 Mrd. Dollar wertvoller - an einem Tag

Starke Zahlen und hohe Nachfrage nach seiner neuen v9-Architektur hat bei Chiphersteller Arm zu einer regelrechten Kursexplosion an der Börse Nasdaq geführt. Der Hersteller meldet verstärkte Nachfrage im Geschäft mit Rechenzentren.

Martin Fryba
clock • Lesezeit 1 Min.
Ein Kurssprung, den man nicht alle Tage erlebt. Die Aktie von Arm hebt ab.
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Ein Kurssprung, den man nicht alle Tage erlebt. Die Aktie von Arm hebt ab.

Nach Vorlage beeindruckender Zahlen von Chiphersteller Am und dem Hinweis, dass die neue Chip-Architektur v9 im Vergleich zu v8 das Doppelte an Lizenzgebühren einbringe, schoss der Aktienkurs des Herstellers am Donnerstag an der Nasdaq rasant nach oben. Das Papier schloss mit knapp 114 Dollar, ein Tagesplus von 48 Prozent, das man so nicht häufig kennt an der Börse.

Der Börsenwert des britischen Unternehmens verteuerte sich entsprechend um 38 Mrd. Dollar auf nun rund 117 Mrd. Dollar. Größter Aktionär des vor allem für Smartphone-Chips bekannten Herstellers ist die japanische Softbank. 

Anders als Nvidia hatte Arm bislang nicht vom KI-Boom profitiert. Mit seiner neuen v9-Architektur scheint der Anschluss gelungen. CEO Rene Haas berichtete, dass der Boom bei Chips für KI-Technologie die Nachfrage auch bei Arm steigere. Und zwar nicht nur in Smartphones, sondern im Geschäft mit Rechenzentren, das Arm ausbauen will.

Der Anteil der v9-Architektur von Arm an den Lizenzeinnahmen wäre von 10 Prozent im vorangegangenen Quartal auf 15 Prozent gestiegen, teilte Arm mit. "Das ist das erste Wachstum im Jahresvergleich seit vier Quartalen, und es soll sich im März-Quartal sogar auf 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschleunigen", zitierte dpa Vivek Arya, Analyst bei Bank of America. Die neue Chip-Architektur könnte noch länger die Nachfrage treiben und Arm zu einem gewichtigen Player bei KI-Chips für IT-Infrastrukturen machen.

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