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Neuer Chef der Produktentwicklung soll Logpoint zum führenden Security-Hersteller in Europa machen

Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Cybersicherheit bringt Sean Muirhead zu Logpoint mit. Er soll den dänischen Hersteller zu einem europäischen "Powerhouse" für IT-Sicherheit machen. In einem Punkt ist Logpoint bereits einmalig.

Martin Fryba
clock • Lesezeit 2 Min.
Sean Muirhead, Logpoint.
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Sean Muirhead, Logpoint.

Wer die Produktentwicklung eines Herstellers in einer aktuell so dynamischen Branche wie der Cybersicherheit leiten will, braucht viel Erfahrung aus vielen vormaligen Tätigkeiten bei anderen IT-Sicherheitsherstellern. Die kann Sean Muirhead, neuer Chief Product Officer (CPO)bei Logpoint vorweisen. In seinen mehr als 25 Jahren war er unter anderem bei Trend Micro, Solera Networks, Sophos, Blue Coat, RSA, Synamtec, McAfee. Wie aus einem heterogenen Portfolio, oft entstanden aus Übernahmen, eine konsistente Produktstrategie werden soll - ganz abgesehen von den mit einem Merger drohenden Brüchen etablierter Vertriebswege - an diesen Hürden kann man leicht scheitern oder Konsequenzen ziehen. Die vielen Stationen, teils nur wenige Jahre, die Muirhead bei den Playern aus der Security-Branche verbracht hatte, zeigen ja vor allem eines: Ein erfahrener Branchenveteran wird man im Sektor der Cybersicherheit, nicht unbedingt in einer "lebenslangen" Verantwortung bei einem Hersteller. 

Nun also wird Muirhead bei Logpoint die Produktstrategie leiten, sich auch mit potenziellen Übernahmen beschäftigen, so dass Kunden und Partner "die Herausforderungen der Cybersicherheit jetzt und in Zukunft meistern", so der Hersteller mit Sitz in Kopenhagen. "Seans kombiniertes Verständnis von Cyberrisiken, der Bedrohungslandschaft und Markttrends ist unerlässlich, um die Position von Logpoint zu stärken und die Strategie umzusetzen, ein europäisches Cybersecurity Powerhouse zu werden", sagt CTO Christian Have. 

Muirhead sieht bei Logpoint "eine Menge exzellentes geistiges Eigentum, qualifizierte Mitarbeiter mit dem Potenzial, echte zukünftige Kundenprobleme zu lösen". Die "Probleme" werden angesichts der KI-Aufrüstung, die Bedrohungsakteure an den Tag legen, nicht unbedingt geringer. Man wird sie als IT-Sicherheitshersteller kaum beseitigen, sondern eher eindämmen können, wenn man sie antizipieren kann und seinerseits mit Innovationen dagegenhält. Hinzu kommen immer neue regulatorische Auflagen, die Hersteller mitberücksichtigen müssen.

Großer Vorteil einer Logpoint gegenüber dem Wettbewerb mit Hauptsitz in einem Drittstaat: Dänemark ist in der EU. Diese Karte der Differenzierung spielt der Hersteller aus. Man sei "der einzige SIEM-Anbieter in Europa" -genauer: innerhalb der EU27, die sich zu gemeinsamen IT-Sicherheitsrichtlinien bekennen.

Lösungen zur Bedrohungserkennung und die Automatisierung will Muirhead bei Logpoint ausbauen. Beides werden künftig mehr als 40.000 Unternehmen allein in Deutschland brauchen, wenn sie im kommenden Herbst die Vorgaben des NIS2-Gesetzes einhalten müssen. Mit SIEM haben Logpoint-Partner die Plattform dafür.

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