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Splunk entlässt sieben Prozent der Mitarbeiter

In einem Brief an die Mitarbeiter kündigte Splunk-CEO Gary Steele erneut Entlassungen an. Die Marktbedingungen hätte sich verschlechtert. Mit der Übernahme durch Cisco habe die Stellenstreichung nichts zu tun, versicherte Steele.

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Gary Steele, CEO Splunk, sieht Unsicherheiten im Markt und kein Ende.
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Gary Steele, CEO Splunk, sieht Unsicherheiten im Markt und kein Ende.

Die Übernahme des Security-Anbieters Splunk durch Cisco für 28 Mrd. Dollar hatte im September für Aufsehen in der IT-Branche gesorgt. Nun kürzt Splunk seine Belegschaft um 7 Prozent. Die Kürzungen betreffen sowohl Mitarbeiter in den USA als auch in Nord- und Südamerika, teilte das Unternehmen mit. Von der neuen Entlassungsrunde sind schätzungsweise 537 Mitarbeiter bei Splunk in San Francisco betroffen.

Während der Anbieter die Gesamtzahl der betroffenen Mitarbeiter nicht bekannt gab, basiert die Schätzung auf der Mitarbeiterzahl des Unternehmens von 7.675 zum 1. Februar auf Zahlen aus einer früheren Entlassungsrunde. Damals waren 325 Mitarbeiter bei Splunk betroffen.

Der CEO des Cybersecurity- und Observability-Anbieters Gary Steele versicherte, die Kürzungen stünden nicht im Zusammenhang mit der anstehenden Übernahme durch Cisco. (Siehe CRN-Artikel: Was Partner zur Splunk-Übernahme durch Cisco sagen).

"Die Veränderungen, die wir ankündigen, sind nicht das Ergebnis unserer Vereinbarung mit Cisco", schrieb Splunk-CEO Steele am Mittwoch in einem Brief an die Mitarbeiter, der in einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht enthalten war. Die Entlassungen seien "die Fortsetzung der wichtigen Initiativen, die wir seit mehr als einem Jahr bei Splunk ergriffen haben, um unsere Ressourcen und unsere Betriebsstruktur anzugleichen", so Steele in dem Brief.

Im Februar kündigte Splunk an, etwa vier Prozent seiner Belegschaft zu entlassen. Davon waren 325 Mitarbeiter vor allem in Nordamerika betroffen.

In dem Schreiben an die Mitarbeiter vom 1. November führte Steele den jüngsten Stellenabbau auch auf die "allgemeinen Marktbedingungen" zurück, die sich seiner Meinung nach "zurückgebildet haben", so der CEO. "Wir gehen davon aus, dass das makroökonomische Umfeld auf absehbare Zeit weiterhin unberechenbar sein wird", fügte er hinzu.

Die Entlassungen erfolgen etwa fünf Wochen, nachdem Cisco die Übernahme von Splunk im Wert von 28 Mrd. Dollar bekannt gegeben hat, die zum großen Teil durch die starke Position von Splunk in wichtigen Cybersicherheitssegmenten wie SIEM (Security Information and Event Management) begründet ist. Es handelt sich dabei um die mit Abstand größte Akquisition in der fast vier Jahrzehnte währenden Geschichte des Netzwerkriesen sowie um einen der größten Software-M&A-Deals aller Zeiten.

Cisco hat intensiv an der Entwicklung seiner so genannten "Security Cloud" gearbeitet, einer einheitlichen Plattform für moderne Sicherheit, die eine Reihe zentraler Bereiche der Cyberabwehr umfasst. Cisco übernimmt die SIEM-Technologie von Splunk. Die Übernahme von Splunk durch Cisco wird voraussichtlich bis Ende September 2024 abgeschlossen sein.

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