Werden Sie kostenfrei Mitglied bei CRN, um den Newsletter zu abonnieren und vollen Zugriff auf alle Inhalte zu bekommen, einschließlich dem gesamten Archiv.

Cloudera festigt Partnerschaft mit AWS

Migrationen in die Cloud von AWS will der ISV Cloudera schneller und für Kunden vor allem günstiger machen. Der US-Cloud-Spezialist lässt einen Kunden zu Wort kommen, der "Millionen von Dollar" eingespart habe.

Martin Fryba
clock • Lesezeit 2 Min.
Das deutsche Systemhaus SVA ist 2022 von Cloudera zum Partner of the Year  ausgezeichnet worden.
Image:

Das deutsche Systemhaus SVA ist 2022 von Cloudera zum Partner of the Year ausgezeichnet worden.

US-Plattformanbieter Cloudera, 2008 im Silicon Valley gegründet, hat sich auf Management und Analyse riesiger Datenmengen spezialisiert, ist global tätig und hat sowohl Integrations- als auch Distributionspartner - unter anderem TD Synnex. Das Geschäft mit Migrationen in die Cloud von AWS will der "Workload Migration Program Partner" des Hyperscalers nun erheblich beschleunigen, dafür gibt das Werkzeug Cloudera Data Platform (CDP), gelistet im AWS Marketplace, mit den Komponenten Data in Motion, Data Lakehouse, Data Warehouse, operative Datenbank, KI/Maschinelles Lernen, Master Data Management und End-to-End-Sicherheit.

Die nun erweiterte, "strategische" Vereinbarung mit AWS soll Cloudera-Kunden in die Lage versetzen, generative KI schnell und günstig einzusetzen. Hybride Umgebungen würden unterstützt. CDP sei so entwickelt, dass es sich direkt in AWS-Services integrieren lässt. Dazu gehören laut Cloudera  Amazon Simple Storage Service (Amazon S3), Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS), Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) und Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2).

"Durch die engere Integration von Hardware und AWS-Services erhalten Kunden die bestmögliche Erfahrung, Sicherheit und Governance sowie neue Optionen zur Kostenreduzierung, um ihre wichtigsten analytischen Workloads zu unterstützen," kommentiert Paul Codding, Executive Vice President of Product Management bei Cloudera.

Um das Geschäft anzuschieben wollen Cloudera und AWS gemeinsam ein Marketing- und Co-Selling-Programm auf die Beine stellten. Begeisterte Kunden lässt Cloudera auf der Webseite bereits zitieren. David Wroe von Be The Match in den USA zum Beispiel. Die gemeinnützige Organisation unterhält eine Datenbank, die passende Knochenmarkspender für an Blutkrebs erkrankte Patienten identifiziert. "Unser Wechsel zur CDP Public Cloud auf AWS hat zu erheblichen Kosteneinsparungen für die Organisation und zu verringerten Wartungskosten für die Infrastruktur in Höhe von Millionen von Dollar geführt," sagt der IT-Chef von Be The Match.

Cloudera GmbH hat ihren Sitz in München und beschäftigt hierzulande rund 30 Mitarbeiter. Insgesamt hat das 2008 im Silicon Valley gegründete Unternehmen weltweit über 2.700 Angestellte. Vergangenes Jahr wurde SVA zum Partner des Jahres von Cloudera ausgezeichnet.

Könnte Sie auch interessieren
Capgemini und AWS vertiefen Zusammenarbeit bei der Einführung von GenKI in Unternehmen

Hersteller

Die auf mehrere Jahre angelegte Zusammenarbeit soll Kunden dabei helfen, generative KI schneller geschäftlich zu nutzen und dabei so kritische Faktoren wie Kosten, Skalierung und Vertrauen zu meistern.

clock 22. Januar 2024 • Lesezeit 2 Min.
Thin Clients von AWS: Fünf Gründe, warum sich der Verkauf für Partner lohnen kann

Hersteller

Der auf Unternehmen ausgerichtete WorkSpaces Thin Client sei ideal für MSPs und AWS-Partner, die Kunden mit einer hybriden oder völlig auf Fernzugriff ausgerichteten Arbeitsumgebung haben, sowie für Firmen mit vielen Saisonkräften, erklärt Muneer Mirza gegenüber CRN.

clock 08. Dezember 2023 • Lesezeit 6 Min.
AWS drückt bei KI weiter auf die Tube

Hersteller

Bei AWS läuft der Innovationsmotor auf Hochtouren. Auf der re:Invent 2023 stellte der Cloud-Gigant gleich mehrere erstaunliche Produkte vor, darunter einen Thin Client und Amazon Q , einen KI-gestützten Assistenten für Unternehmen.

clock 30. November 2023 • Lesezeit 10 Min.
Martin Fryba
Autor im Rampenlicht

Martin Fryba

Anpackende Ingenieure, mutige Kaufleute, verrückte Self-Made-Glücksritter und jede Menge Pleitiers, über die CRN aus dem Channel berichtet. CRN? Channel? Dem Journalisten Martin Fryba wird 2001 als Einsteiger in den ITK-Handel schnell klar: Wer in die CRN kommt, findet im ITK-Channel Gehör – bisweilen mehr als ihm liebt ist. Die Goldenen Zeiten des PC-Zeitalters neigen sich zwar dem Ende zu, als Fryba für die weltweit bekannte, führende Channel-Publikation das Ressort „Börse & Finanzen“ sowie „Systemhaus“ auf- und ausbaut. Spannend bleibt es für den Journalisten allemal: Die Internetblase platzt, der Neue Markt wird wenige Jahre später nach zahlreichen Skandalen eingestellt, E-Commerce verändert den IT-Handel und die Distribution. Zunächst ASP, später Cloud Computing und Managed Services, aktuell Security, KI und Vernetzung und Enablement in Partnerökosystemen: Innovationen treiben das Business der Hersteller und ihrer Partner in einem heute äußert dynamischen IT-Markt an. Eine spannendere Branche gibt es nicht für Martin Fryba, der über Technologie und Strategien des Marktzugangs berichtet und mit tagesaktuellen Nachrichten den Channel auf dem Laufenden hält.

Meist gelesen
01

Homeoffice: Auch Bechtle pocht auf Rückkehr ins Büro

29. Februar 2024 • Lesezeit 2 Min.
03

Weitere Entlassungen bei Ingram Micro

29. Februar 2024 • Lesezeit 2 Min.
04

Microsoft Copilot für 5.000 Bechtle-Mitarbeitende

04. März 2024 • Lesezeit 3 Min.
05

Dell: Umsätze überall rückläufig

01. März 2024 • Lesezeit 5 Min.

Registriere dich für unseren Newsletter

Die besten Nachrichten, Geschichten, Features und Fotos des Tages in einer perfekt gestalteten E-Mail.

Mehr von Software

Broadcom: Aus für VMwares ECXi

Broadcom: Aus für VMwares ECXi

Ein Ersatzprodukt für den vSphere Hypervisor, den VMware bisher kostenlos angeboten hatte, wird es nicht geben. Das geht aus einer diskreten Abkündigung seitens Broadcom hervor.

clock 15. Februar 2024 • Lesezeit 1 Min.
Deutsches Startup QuanPi erhält Förderung: KI schätzt Risiko von KI ein

Deutsches Startup QuanPi erhält Förderung: KI schätzt Risiko von KI ein

QuanPI entwickelt eine automatisierte Risikomanagement-Plattform, die generative KI-Tools mit skalierbaren Tests auf Vertrauenswürdigkeit und Security hin untersucht. Dafür gibt es von der EU eine kleine Förderung.

clock 12. Februar 2024 • Lesezeit 2 Min.
Databricks kauft Einblick

Databricks kauft Einblick

Mit seiner jüngsten Übernahme baut der Data Lake-Plattformanbieter Databricks seine KI-Fähigkeiten aus. Einblick bringt eine Technologie mit für Übersetzung von Fragen in Code, Diagramme und Modelle.

Gina Narcisi
clock 05. Februar 2024 • Lesezeit 2 Min.

Höhepunkte

ConnectWise nutzt KI für Hyperautomatisierung

ConnectWise nutzt KI für Hyperautomatisierung

Geht es nach Jake Varghese, dem Chef von ConnectWise, wird es bei KI nur Gewinner und Verlierer geben, aber kein Dazwischen. Dafür werde 2024 ein entscheidendes Jahr sein.

clock 04. März 2024 • Lesezeit 2 Min.
Herweck bündelt IT und UC in der neuen BU IT-COM

Herweck bündelt IT und UC in der neuen BU IT-COM

60 Mitarbeiter hat Sandra Schu in der neuen Business Unit IT-COM bei Herweck unter sich. Mit dem Zusammenschluss will der TK-Distributor das Systemhaus- und Lösungsgeschäft stärken. Für 2023 spricht Herweck von einem soliden Wachstum.

Martin Fryba
clock 04. März 2024 • Lesezeit 1 Min.
Software von Ashampoo jetzt bei Also

Software von Ashampoo jetzt bei Also

Mit einem "Shampoo" für PC-System-Reinigung fing es an, dann folgten weitere Tools für Produktivität und Multimedia-Bearbeitung. Dafür ist die deutsche Softwareschmiede Ashampoo seit mehr als 20 Jahren bekannt. Die Norddeutschen gehen jetzt in die Fläche – mit Also.

Martin Fryba
clock 04. März 2024 • Lesezeit 1 Min.