Zurück zu den Wurzeln: ConnectWise holt erfahrene Top-Führungskraft für europäischen Channelvertrieb

Johannes Kamleitner ist das neue Gesicht des ConnectWise-Channels in Europa. Der Spezialist für das IT-Management investiert in das Geschäft mit MSPs und Distributoren. Kamleitner kennt viele Player im Markt und er weiß: der Wettbewerb unter den RMM-/PSA-Anbietern ist hoch.

Ein Bild, das Menschliches Gesicht, Person, Porträtbild, Vorderkopf enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

"Die Möglichkeit, eng mit Partnern und regionalen Teams zusammenzuarbeiten, um das Wachstum durch Innovation, Automatisierung und Sicherheit zu unterstützen, ist unglaublich reizvoll". Johannes Kamleitner, neuer SVP Go-to-Market EMEA bei ConnectWise (Foto: ConnectWise)

ConnectWise rüstet sich für den zunehmenden Wettbewerb im Softwaremarkt für das IT-Management. Der US-Anbieter zählt vor allem auch auf Europa und hat die Position eines "Senior Vice President Go-to-Market (GMT) EMEA" mit Johannes Kamleitner besetzt. Der Österreicher wechselt vom Münchner Compliance-Spezialisten Dataguard zu ConnectWise, davor war er über 10 Jahre für N-able (und Vorgängerfirmen GFI Software und SolarwindsMSP) tätig, einer der Wettbewerber seines jetzigen Arbeitgebers. Kamleitner wird als neuer SVP GMT für wichtige Regionen wie Großbritannien und Irland (UKI), DACH, die nordischen Länder und Benelux zuständig sein. Und er wird auf gut bekannte Partner aus der Distribution treffen: ADN, Also und Elovade vertreiben in DACH ConnectWise. Also auch N-able.

Die richtigen Worte wird der Manager finden, denn sich bei Also oder vor die MSP-Community nun hinstellen und nur ConnectWise als die einzig wahre Plattform für effizientes und automatisiertes Client-Monitoring verkaufen, diese Haltung wird er sich nicht leisten.

Er wird vielmehr die Vorteile eines breiten Portfolios aus einer Anbieterhand vorstellen, die Investitionen in das Partnerökosystem und Technologieentwicklung hervorheben. So hat ConnectWise vergangenen Monat die Übernahme von zofiQ bekanntgeben. Das erst vor zwei Jahren gegründete KI-Startup automatisiert das IT-Servicemanagement und soll die Arbeit von MSPs deutlich entlasten: Reduzierung reaktiver Aufwände um die Hälfte, Produktivitätssteigerung eines Technikers um 20 Prozent – mit der Folge, dass MSPs ihre Marge um bis zu 30 Prozent verbessern könnten. Angesichts einer zu erwartenden Fachkräftemangels ist Automation mit Hilfe von agentischer KI unerlässlich.

Eine Story, die Kamleitner und sein Team auf dem MSP-Event IT Nation Connect Europe in London (9. bis 11. März 2026) rund 600 Teilnehmern erzählen und in technischen Sessions genauer erklären werden. Zudem werden rund 50 Aussteller bei ConnectWise vor Ort sein und zeigen, dass der US-Softwareanbieter aus Tampa/Florida auf ein breites Ökosystem von Technologiepartnern setzt, die seine Plattformen ideal ergänzen.

"Die Möglichkeit, eng mit Partnern und regionalen Teams zusammenzuarbeiten, um das Wachstum durch Innovation, Automatisierung und Sicherheit zu unterstützen, ist unglaublich reizvoll. Ich freue mich darauf, mit dem gesamten ConnectWise-Team zusammenzuarbeiten, um für MSPs in der gesamten Region bedeutende Ergebnisse zu erzielen", sagt Kamleitner zu seiner neuen Position.

Hart umkämpfter Softwaremarkt für IT-Management

Gleichwohl weiß der Manager, dass der Markt für IT-Management sehr wettbewerbsintensiv ist: Globale Player wie ConnectWise, Kamleitners vormaliger Arbeitgeber N-able oder aufstrebende Hersteller wie NinjaOne konkurrieren mit vielen lokalen Anbietern. Vor allem in der Region DACH. Der Anbietermarkt ist fragmeniert. "Wir sehen einen starken Wettbewerb, eine Konsolidierung im Markt, MSPs, die ihren Plattformanbieter wechseln oder neu aufsetzen", berichtet Kamleitner CRN.

Der Manager wird eng mit Sam Callaghan, VP EMEA Sales, zusammenarbeiten. Joe Mercurio, Chief Revenue Officer: "Johannes ist eine hoch angesehene Führungskraft mit umfassender Erfahrung in der EMEA-Region und einer nachgewiesenen Fähigkeit, leistungsstarke Teams aufzubauen. Er wird dazu beitragen, unsere Dynamik in der Region zu beschleunigen, während wir unsere Unterstützung und Investitionen in Partner in ganz Europa weiter ausbauen."

CRN-Newsletter beziehen und Archiv nutzen - kostenlos: Jetzt bei der CRN Community anmelden