Zero Networks stellt auf Channel only um
Der Zero-Trust-Anbieter Zero Networks stellt sein Vertriebsmodell auf "100 Prozent Channel" um. Damit einhergehend wird das Partnerprogramm Zero to Sixty deutlich aufgewertet, sodass es den Partnern größere Boni, bessere Bedingungen für die Rabatt- und Deal-Registrierung sowie mehr Unterstützung verspricht.
Zero Networks steht vor dem Abschluss der Transformation seines Go-to-Market-Modells. Bereits vor einem Jahr hatte der Netzwerksicherheits-Anbieter damit begonnen, sein zu dieser Zeit nur zu 30 Prozent partnerorientiertes Geschäft mehr in Richtung Channel zu drehen und dafür seine Partnerschaften mit der Distribution, MSPs, Enterprise VARs und Systemintegratoren und anderen Resellern deutlich auszubauen. Dadurch wurde nach eigenen Angaben unter anderem ein Wachstum von 45 Prozent bei MSP-Partnerschaften erzielt. Als nächsten Schritt vermeldet Zero Networks jetzt den Schwenk auf "100 Prozent Channel". Um das Geschäft ab sofort nur noch über das Partner-Ökosystem abzuwickeln, soll dieses weiter gestärkt und ausgebaut werden.
Zero to Sixty: Mehr Rabatte, mehr Marge, mehr Schutz
Eine tragende Rolle dabei spielt die Anpassung des Partnerprogramms Zero to Sixty an diese neue Vertriebsstrategie. Hier führt Zero Networks unter anderem eine neue Stufenstruktur ein, die Investitionen und Leistung mit größeren Margenmöglichkeiten zu belohnen verspricht. Die Neugestaltung der Rabatt- und Deal-Registrierung soll Reibungsverluste minimieren und sicherstellen, dass künftig alle Partner unabhängig von ihrer Größe vom Preisschutz profitieren. Dazu kommen ein Marketingentwicklungsfonds, der strategische, hoch engagierte Partner priorisiert sowie mehr vertriebliche und technische Unterstützung, einschließlich neuer Schulungen und zusätzlichen Self-Service-Ressourcen. Auch das Partnerportal wurde überarbeitet, mit dem Ziel, den Partnern einen besseren Zugang zu Deal-Registrierung, Schulungen und Leistungsüberwachung zu bieten.
"Partner spielen eine zentrale Rolle für unsere Marktpräsenz", unterstreicht Kay Ernst, Manager DACH bei Zero Networks. "Das Zero to Sixty-Programm soll Partnern helfen, schnell zu handeln und gleichzeitig echte Cyber-Resilienz zu bieten." Wie Zero Networks weiter erklärt, waren es nicht zuletzt die Partner selbst, die diese Transformation angestoßen haben. Immer häufiger seien diese auf der Suche nach einer Lösung für die zunehmenden Security-Probleme ihrer Kunden beim Zero-Trust-Anbieter gelandet. Weil die Geschwindigkeit digitaler Angriffe beständig zunimmt, gelingt es Angreifern oft innerhalb weniger Minuten, sich von Eintrittspunkten aus Zugriff zu Netzwerken und Infrastrukturen verschaffen, mit dem sie sich lateral bewegen und ihre Attacken ausweiten können. Eine reaktive Verteidigung, die schon in der Erkennung hinterherhinkt und für eine Reaktion teilweise Stunden braucht, ist damit überfordert.
Deshalb suchen Partner wie MSPs und Systemhäuser vermehrt Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben, die Cyber-Resilienz zu stärken und Vorfälle schnell zu erkennen und einzudämmen. Genau das verspricht Zero Networks, etwa durch Maßnahmen wie die identitätsgesteuerte Mikrosegmentierung zur schnellen Eindämmung von Angriffsversuchen. Den Partnern kommt zudem zugute, dass Zero Networks ihnen einen geringeren Aufwand für die Bereitstellung und den Betriebsaufwand verspricht als bei herkömmlichen Segmentierungslösungen. Um dieses steigende Interesse besser bedienen zu können und die neue Channel-orientierte Ausrichtung zu stärken, veranstaltet Zero Networks dieses Jahr gleich zwei Executive Partner Summits, auf denen sich die Partner ausgiebig über die Technologie, das Partnerprogramm und die damit verbundenen Möglichkeiten informieren und ihre Erfahrungen und Best Practices austauschen können.
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