Zero Networks baut sein DACH-Geschäft strategisch aus

Um das starke Wachstum in der DACH-Region zu verstetigen, befördert Zero Networks Kay Ernst zum Country Manager für das Gebiet. Seine bisherige Position als Regional Sales Manager übernimmt Markus Höning, der die Partnerschaften mit Systemhäusern und Dienstleistern intensivieren und nachhaltig ausbauen will.

"Die jüngsten Ergebnisse waren so positiv, dass wir unser Vertriebsteam erweitern mussten, um den enormen Bedarf nach automatisierter Mikrosegmentierung zu decken." Kay Ernst, Country Manager DACH, Zero Networks (Foto: CRN)

Zero Networks erfreut sich stark laufender Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die zunehmende Gefahr durch laterale Bewegungen von Angreifern und verschärfte regulatorische Anforderungen wie die europäische NIS2-Richtlinie sorgen für eine stark zunehmende Nachfrage von Unternehmen und anderen Organisationen nach den Zero-Trust-Sicherheitslösungen des Anbieters. Um dieses Wachstum untermauern und weiterhin erfolgreich nutzen zu können, stärkt Zero Networks jetzt das regionale Team und führt die Position eines dedizierten Country Managers ein.

Übernehmen wird diese Rolle des regionalen Chefs Kay Ernst, der Mitte 2024 zu Zero Networks kam und dort seither als Regional Sales Manager DACH fungierte. Davor hatte Ernst, der als gelernter Diplom-Ingenieur (FH) für Nachrichtentechnik und Master of Business Studies sowohl die technische als auch die unternehmerische Seite bestens kennt, unter anderem bei Otorio, Snyk.io, Cylance, Palo Alto Networks, Cisco und Sun Microsystems Führungserfahrung in der Tech-Branche gesammelt. "Nachdem wir in den letzten eineinhalb Jahren die Region erfolgreich aufgebaut sowie Kunden und Partner dazugewonnen haben, freue ich mich, dass mir Zero Networks nun die Gesamtverantwortung für die DACH-Region übertragen hat", erklärte Ernst zu seiner Beförderung.

Als seinen Nachfolger auf dem Posten des regionalen Verbriebsleiters konnte der Anbieter mit Markus Höning ebenfalls "einen erfahrenen Branchenkollegen" gewinnen, wie Ernst lobt, dessen Weg mit dem Neuzugang sich damit bereits zum zweiten Mal kreuzt: "Wir kennen uns seit 15 Jahren durch die Zusammenarbeit in meiner Zeit bei Palo Alto Networks, während er beim Integrator Magellan aktiv war." Beste Voraussetzungen also für eine reibungslose Zusammenarbeit. Zumal Höning, der in seiner Freizeit seit mehr als 22 Jahren als Torwart im Dienste seiner Fußballmannschaft steht, als ausgewiesener Teamplayer gilt.

Höning kommt von SentinelOne, kennt jedoch durch seine Engagements bei Resellern wie Magellan Netzwerke neben der Sicht des Herstellers auch die Vertriebs-Bedürfnisse der Partner bestens. Zudem kann er durch seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration ebenfalls auf profundes technisches Verständnis zurückgreifen. "Mein Ziel ist es stets, strategische, langfristige Partnerschaften aufzubauen", kündigt Höning für seinen Vertriebsplan an. "Hierbei kann ich Erfahrungen sowohl mit dem Mittelstand als auch mit Enterprise-Umgebungen einbringen."

Erhöhter Bedarf durch Lateral Movement und NIS2 als Chance für Partner

"Ich freue mich über meine neue Herausforderung bei Zero Networks. Mit über 18 Jahren Erfahrung im Vertrieb von Cybersicherheitslösungen für Unternehmen setze ich mich dafür ein, Kunden beim Aufbau ihrer zukunftssicheren Infrastrukturen zu unterstützen." Markus Höning, Regional Sales Manager DACH, Zero Networks (Foto: Zero Networks)

Ein wesentlicher Treiber der Nachfrage nach Zero-Trust-Lösungen ist das immer häufiger zu beobachtende Lateral Movement bei Cyberangriffen. Dabei nutzen die Hacker das ursprüngliche Einfallstor dafür aus, sich neben direkten Aktivitäten weitere Möglichkeiten zur seitlichen Bewegung und Ausbreitung im Netzwerk und System zu verschaffen, um sich so langfristiger festsetzen und zusätzliche Möglichkeiten wie die Erpressung mit Ransomware oder Betriebsstörungen erschließen zu können. Wie gefährlich diese Seitwärtsbewegung ist, zeigte Zero Networks kürzlich in seinem 2026 Lateral Movement Exposure Report auf, demzufolge aktuell 80 Prozent der Unternehmensserver von überall innerhalb des Netzwerks erreichbar sind.

Sich besser gegen solche Gefahren zu wappnen ist für Unternehmen nicht nur ratsam, sondern durch Vorgaben wie die europäische NIS2-Richtlinie zunehmend auch Pflicht. Sie sehen strenge Risikomanagement-Maßnahmen und zeitgemäße Sicherheitskonzepte für Netzwerke vor, zu denen neben dem Schutz vor lateralen Bewegungen auch die Umsetzung von Zero Trust, die Erfüllung technischer Mindeststandards sowie tragfähige Risikoanalysen und Sichtbarkeit gehören. Obwohl die bereits verlängerte Frist zur Registrierung beim BSI am 31. Juli 2026 abläuft, haben viele Unternehmen diese Vorgaben noch nicht vollständig umgesetzt.

Das befeuert das Geschäft von Anbietern wie Zero Trust und ihren Partnern, die den Unternehmen helfen können, diese Herausforderungen mit Ansätzen wie der modernen Mikrosegmentierung in Zero-Trust-Netzwerken anzugehen. Gerade erst konnte Zero Networks dadurch in Österreich die Baumarktkette Bauhaus als neuen Kunden gewinnen, deren Information Security Officer Josef Zeiner als "geniales Werkzeug, um die Netzwerksicherheit zu erhöhen" bezeichnet.

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