Von AI bis Workstation: HPs neue Business-Produkte
HP läutet den Frühling mit einem ganzen Blumenstrauß neuer Produkte für den Unternehmenseinsatz ein und kündigt neue Workstations, mobile PCs, LaserJet-Drucker und Software für die moderne KI-Arbeitswelt und ihre besonderen Ansprüche an Performance, Sicherheit und Zusammenarbeit an.
Auf der HP Imagine 2026-Konferenz in New York steht diese Woche die Zukunft der digitalen Arbeitswelt im Fokus. Mit einer ganzen Palette neuer Produkte wie Workstations, PCs, Drucker und Software will der Hersteller den Kunden die passenden Mittel an die Hand geben, sich darauf vorzubereiten und die Vorteile zu erschließen. Aus Sicht von Reeya Sen, Senior Director für HP Insights, geht es dabei vor allem um die Herausforderung, dass Unternehmen und ihre Mitarbeitenden KI ins Zentrum ihrer Arbeit stellen müssen. Bei einer Presse-Vorbesprechung prognostizierte er, dass sich der Einsatz von KI am Arbeitsplatz weiter beschleunigen wird. "Hybride KI hat dauerhaft verändert, wie Arbeit stattfindet, wo Arbeit stattfindet. Darüber hinaus gibt es neue Arbeitnehmer unter uns – Gen Z, Gig-Arbeiter, Freelancer", sagte sie und stelle fest: "Ja, Arbeit wird in Echtzeit neu gestaltet, aber das Arbeitserlebnis hält nicht Schritt."
HP schätzt, dass nur 20 Prozent der Wissensarbeiter eine gesunde Beziehung zur Arbeit haben – eine Zahl, die jedes Jahr sinkt. Das führt nicht nur zu einer Entfremdung der Mitarbeitenden, sondern auch dazu, dass Organisationen Kreativität, Produktivität und Schwung verlieren, so Sen. "Aber die gute Nachricht ist: Das kann man beheben", zeigte sie sich überzeugt. "85 Prozent von dem, was unsere Beziehung zur Arbeit prägt, liegt in der Hand der Organisation. Unsere Forschung zeigt, dass Mitarbeitende mit den richtigen Tools doppelt so wahrscheinlich ein gesundes Verhältnis zur Arbeit haben. Technologie ist nicht nur ein Faktor, der unsere Beziehung zur Arbeit beeinflusst. Sie ist ein Multiplikator, was uns zur großen Frage führt: Was brauchen wir, um heute unsere beste Arbeit zu leisten?"
Deshalb reagiert HP darauf mit der Einführung mehrerer neuer Produkte und Technologien, die nicht nur KI stärker ins Arbeitsleben integrieren, sondern auch Leistung und Zusammenarbeit im Unternehmen verbessern sollen, so Sen.
Diese beinhalten:
- Workstations für GPU-intensive Aufgaben
- Software zur Verbindung von Papier- und Digitalversionen von Dokumenten
- Zusammenarbeitssoftware für mehrere Nutzer und Geräte
- Neue kommerzielle mobile PCs
- HP LaserJet-Drucker zur Erfüllung neuer Anforderungen der Arbeitswelt
- Neue Sicherheitsfunktionen zum Schutz vor Trusted Platform Modules
In den nächsten Monaten bringt HP zahlreiche Innovationen auf den Markt, die sich gezielt den Herausforderungen moderner Unternehmen widmen. Welche das im Detail sind, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
HP Workstations
Eine der Neuheiten von HP ist die neue Workstation HP Z8 Fury G6i. Wie Christina Gill, Senior Manager für das HP Z Workstation-Geschäft, bei einer Pressekonferenz ausführte, ist sie die fortschrittlichste Workstation für GPU-intensive Workflows im Portfolio des Herstellers.
Die Z8 Fury G6i kann mit bis zu vier Nvidia RTX Pro Blackwell Max-Q Workstation Edition GPUs ausgestattet werden. Für VFX-Nutzer bedeutet dies laut Gill fast doppelte Leistung bei der Nutzung von Autodesk Flame im Vergleich zur vorherigen Generation. KI-Entwickler können ihr zufolge damit das Äquivalent von neun LLoMA-79B LLMs mit bis zu 614 Milliarden Parametern inferieren.
HP stellte außerdem den HP Z4 G6i Workstation Desktop-PC (siehe Abbildung) vor, der mit Intel Xeon-Prozessoren mit 12 bis 48 Kernen, bis zu 512 GB DDR5-Speicher, bis zu 192 MB VRAM-Cache und Unterstützung für Nvidia RTX 6000 oder andere leistungsstarke Consumer-Grafikkarten ausgestattet ist. Damit richtet sich der Z4 G6i vor allem an KI-Entwickler, Produktdesigner, Ingenieure, Architekten, Videoeditoren, 3D-Künstler und Softwareentwickler.
HP hat im vergangenen Jahr in Gesprächen mit über 3.500 Kunden aus verschiedenen Branchen und Funktionen erfahren, dass sich Technologie und Arbeitsabläufe schneller denn je weiterentwickeln, während Spitzenkräften die notwendigen Tools für anspruchsvolle Workflows fehlen und IT-Verantwortliche Schwierigkeiten haben, diese zu unterstützen, sagte Gill. "Wir liefern Leistung für Power-User und Sicherheit für die IT mit Innovationen wie HP Z Boost, beschleunigen kritische Workflows und Edge-KI-Lösungen und ermöglichen intelligentere hybride Architekturen", erklärte sie. "HP bleibt führend in der Branche und unterstützt Kunden dabei, mehr zu erreichen und gleichzeitig die Abhängigkeit von der Cloud zu reduzieren."
Eine besondere Neuerung der neuen Desktop-Workstations ist das optionale HP Max Seitenpanel, das laut Gill den Nutzern ermöglicht, das Volumen des Gehäuses um bis zu 15 Prozent zu erweitern, sodass größere Karten ohne den Einsatz von Werkzeugen eingebaut werden können. "IT-Verantwortliche einiger der größten Unternehmen weltweit berichten uns, dass mit wachsenden Arbeitsanforderungen und Leistungsansprüchen die Erweiterbarkeit entscheidend ist, insbesondere die Unterstützung größerer Grafikkarten", berichtete Gill. "Wir haben in unseren Gesprächen mit Kunden ziemlich verrückte Geschichten gehört, zum Beispiel dass einige ihre Workstations ohne Seitenpanel betreiben oder tatsächlich mit einem Dremel-Werkzeug das Gehäuse bearbeiten, nur um Karten einzubauen, die sie für ihre Arbeitsabläufe benötigen. Heute beenden wir diesen Wahnsinn."
HP Build Workspace
Für die Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie, auch bekannt als AEC, ist die Produktivität weitgehend konstant geblieben und wird besonders durch Ineffizienzen im Dokumentenflussprozess beeinträchtigt, erklärte Xavier Juarez, Business Director für Großformat-AEC-Lösungen bei HP, im Presse-Vorgespräch.
Entwürfe werden von mehreren Teams digital erstellt und häufig aktualisiert, die eigentliche Arbeit findet jedoch vor Ort statt. Dies führt zu Kommunikationsproblemen zwischen beiden Seiten, die traditionell durch ständige Änderungen an Papierzeichnungen gelöst werden, so Juarez.
Da Papier transportabel ist, bleibt es das bevorzugte Medium für die Kommunikation solcher Änderungen. Doch die Existenz mehrerer Versionen einer Zeichnung führen letztlich zu Koordinationsproblemen, erläuterte er. Die Lösung von HP hierfür ist HP Build Workspace, eine Cloud-Plattform, die die Brücke zwischen digitaler und physischer Welt schlägt.
HP erweitert die Funktionalität von HP Build Workspace in drei Richtungen, sagte Juarez.
- Zeichnungsmanagement: Die Möglichkeit, verschiedene Versionen einer Zeichnung in unterschiedlichen Formaten per QR-Code zu verfolgen, damit Nutzer prüfen können, ob es sich um die aktuelle Version handelt. "Falls es nicht die neueste Zeichnung ist, können Sie ganz einfach die Version, die Sie haben, mit der aktuellen vergleichen – mit einem Tool, das Ihnen Hinzufügungen und Änderungen anzeigt", erklärte er.
- Intelligente Digitalisierung: Die Möglichkeit, Informationen leichter in die digitale Welt zu bringen. Juarez erklärte, dass HP bereits gescannte Zeichnungen editierbar macht. "Später in diesem Jahr ermöglichen wir nicht nur die Vektorisierung der Zeichnung zur Bearbeitung, sondern auch das Extrahieren von Erkenntnissen daraus, etwa das Zählen von Objekten. Dadurch werden sie durchsuchbar und liefern relevante Informationen für die Entscheidungsfindung von Bauteams."
- Neue Aufgabenmanagement-Tools, mit denen mehrere Nutzer auf Basis einer gemeinsamen Datenquelle zusammenarbeiten können, so Juarez.
"So können Sie das Beste aus beiden Welten nutzen", fasste er zusammen. "Die einfache Handhabung und Zusammenarbeit auf dem Papierplan, den Sie vor sich haben, sowie die Möglichkeit, die Informationen digital zu übertragen, zu prüfen, ob dies die aktuelle Version ist, welche Anmerkungen von anderen hinzugefügt wurden, ob es Aufgaben oder Hinweise gibt, die Sie beachten sollten – und falls Sie die Zeichnung weiter bearbeiten müssen, gibt es ein Tool, das dies ganz einfach macht."
HP IQ
HP stellte am Dienstag außerdem HP IQ vor, um die Zusammenarbeit zwischen mehreren Mitarbeitern und deren Geräten zu verbessern. Matt Brown, Produktdirektor für HP IQ, bezeichnete HP IQ im Vorgespräch mit der Presse als eine Möglichkeit, Kontextbewusstsein, einfache Zusammenarbeit, eine personalisierte Benutzeroberfläche und Sicherheit auf Unternehmensniveau zu kombinieren, um die Effizienz zu steigern.
"Zu oft kommunizieren unsere Geräte nicht miteinander und Zusammenarbeit fühlt sich umständlich an", konstatierte Brown. "Auch KI-Workflows sind häufig zu komplex. Wir wollen diese Erfahrungen grundlegend verändern und eine nahtlosere Arbeitswelt schaffen."
HP IQ ist eine neue Intelligenzebene, die sich über HP-Geräte erstreckt, einschließlich der neuen KI-PCs des Unternehmens, erklärte Brown. "Sie bildet die Grundlage unserer Vision für die Zukunft der Arbeit", sagte er. "Sie ermöglicht lokale, private und persönliche Workflows über alle HP KI-fähigen Produkte hinweg. IQ wird Nutzer befähigen, fokussierter und produktiver zu arbeiten und sich leichter zu verbinden, Ideen zu erforschen und schnellere Entscheidungen zu treffen, die zu ihrem Workflow passen."
HP IQ besteht Brown zufolge aus drei Komponenten.
- Nahtlose Konnektivität zwischen Geräten, die laut Brown "eine Innovationssäule ermöglicht, die die Zusammenarbeit im Büro erleichtert und HP-Geräte besser miteinander arbeiten lässt."
- KI-Orchestrierungsschicht, die mit einem leistungsstarken Modell verbunden ist, um Workflows für ein effizienteres und fokussierteres Erlebnis zu verknüpfen. Brown ergänzte, dass die KI qualitativ hochwertige Ergebnisse und tiefgehende Einblicke für die eigenen Dateien und Notizen des Nutzers liefert und lokal läuft, um Privatsphäre und Leistung zu gewährleisten.
- Neue universelle Benutzeroberfläche, die intuitiv, konsistent und reaktionsschnell ist und sich an den Kontext, den Standort und die Absicht des Nutzers anpasst, so Brown. "Wir möchten die Notwendigkeit reduzieren, zwischen verschiedenen Bildschirmen zu wechseln. Sie können oben auf Ihrem Bildschirm in ein Textfeld schreiben oder sprechen, damit IQ sich um Sie herum organisiert, um Sie fokussiert und im Arbeitsfluss zu halten", sagte er.
Um ein intelligentes Erlebnis zu bieten, stellt HP außerdem HP NearSense vor, kündigte Brown an. "NearSense ist die neue sichere Konnektivitätsschicht, die es HP-Geräten endlich ermöglicht, sich gegenseitig zu finden, sofort zu verbinden und Inhalte nahtlos über Plattformen und Betriebssysteme hinweg, von Gerät zu Gerät, zu übertragen – ohne Einrichtung, ohne Schwierigkeiten, einfach sofortige Verbindung".
HP Commercial Mobile PCs
HP hat am Dienstag außerdem ganze 31 neue Notebooks der Serien 4, 6 und 8 vorgestellt. Diese Vielzahl folgt einem guten Grund, wie Caleb Fleming, Senior Manager und Leiter der Neueinführung von Business Personal Systems-Produkten, bei der Vorab-Pressekonferenz ausführte. "In der heutigen Welt gibt es kein Einheitsmodell mehr", konstatierte Fleming. "Unternehmen sind unterschiedlich. Sie arbeiten unterschiedlich. Sie setzen Geräte für verschiedene Rollen, an unterschiedlichen Standorten und für unterschiedliche Aufgaben ein, mit einer Vielzahl von Software und einem breiten Spektrum an KI-Kenntnissen. Und genau das ist die Realität."
Fleming hob das neue HP EliteBook 6 G2q Next Gen AI PC hervor und bezeichnete es als den weltweit am individuellsten konfigurierbaren ARM-basierten KI-PC. Er ist entweder mit einem Standardgehäuse oder mit einem völlig neuen, dünneren und leichteren Gehäuse erhältlich, das laut Fleming fast doppelt so viel Leistung wie das Vorgängermodell G1 bietet.
"Die Akkuoptionen ermöglichen eine Laufzeit von bis zu 28 Stunden", nannte er als Beispiel. "Das sind drei Stunden mehr als bei der letzten Generation. Es gibt sogar neue OLED-Display-Optionen, die wirklich bemerkenswert lebendige Farben liefern, sowie Privacy-Panels wie Sure View 6, die Daten auch in der Öffentlichkeit privat halten."
Für Remote-Arbeiter wechselt das neue Notebook automatisch im Hintergrund auf das beste verfügbare 5G-Signal, um die Abhängigkeit von unsicheren öffentlichen WLANs zu verringern. Die Tarife beginnen in den USA bei 20 US-Dollar pro Monat mit unbegrenztem Datenvolumen, so Fleming. Darüber hinaus ermögliche die On-Device-KI Unternehmen die Nutzung leistungsstarker Workflows und sorgt gleichzeitig dafür, dass Daten privat, lokal und kontrolliert bleiben, ergänzte er.
HP LaserJet Drucker
HP hat außerdem mehrere neue HP LaserJet Drucker vorgestellt, die sich an KMU und Unternehmenskunden richten, die ihre Druckgewohnheiten verändern, sagte Ali Sedghi, Vice President und General Manager für Office Print Solutions bei HP, in der Vorab-Pressekonferenz.
Während sich die Geschäftsleitung auf das Management der Infrastruktur konzentriert, versuchen die Mitarbeitenden, Prozesse zu steuern, so Sedghi. "Unternehmen stehen unter Druck, die Kosten zu kontrollieren, während sie gleichzeitig in die Fähigkeiten investieren müssen, die sie wettbewerbsfähig machen", sagte er. "Und die Daten zeigen klar, dass das kein theoretisches Problem ist. 78 Prozent der Unternehmen geben an, dass das Druckmanagement eine der größten Herausforderungen darstellt, und 72 Prozent machen sich Sorgen um die Druckkosten. 75 Prozent der Mitarbeitenden nutzen KI am Arbeitsplatz, und das Dokumentenscannen ist um 70 Prozent gestiegen. 62 Prozent nennen Sicherheit als zentrale Priorität in hybriden Arbeitsumgebungen."
HP reagiert auf diese Veränderungen und Anforderungen mit mehreren neuen Druckern.
Die HP LaserJet Pro 4000/4100 Serie (im Bild) sind monochrome SMB-Drucker, die laut Unternehmen das schnellste automatische beidseitige Drucken ihrer Klasse bieten. Darüber hinaus verfügen sie über Wi-Fi 6 mit automatischem Reset für zuverlässige Konnektivität und bieten laut Hersteller bis zu 25 Prozent geringere laufende Druckkosten als die Vorgängergeneration.
Die HP LaserJet Enterprise 5000/6000 Serie ist für größere Teams konzipiert und ermöglicht automatisches beidseitiges Scannen von bis zu 200 Bildern pro Minute sowie Druckgeschwindigkeiten von bis zu 57 Seiten pro Minute. Sie verfügen über HP Wolf Enterprise Security, um das Risiko von Cyberangriffen zu verringern.
Die HP LaserJet Pro 4000/4100 Serie soll ab Mai erhältlich sein, während die HP LaserJet Enterprise 5000/6000 Serie voraussichtlich ab Juni allgemein verfügbar ist.
HP TPM Guard
Darüber hinaus möchte HP ein bedeutendes Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit dem Trusted Platform Module angehen, das üblicherweise zum Schutz vor Cyberangriffen eingesetzt wird, kündigte Ian Pratt, Vice President für Sicherheit und kommerzielle Systeme sowie CTO des Geschäftsbereichs Personal Systems bei HP, an.
"In den letzten ein bis zwei Jahren sind Schwachstellen in Microsoft BitLocker und der Art und Weise, wie es das Trusted Platform Module verwendet, bekannt geworden", erklärte Pratt gegenüber CRN. "Das Trusted Platform Module ist ein Chip, der einige der wichtigsten Plattform-Geheimnisse speichert, wie zum Beispiel den BitLocker-Verschlüsselungsschlüssel. Wenn ein Angreifer physischen Zugriff auf ein Gerät hat, gibt es Angriffe, mit denen er diesen Verschlüsselungsschlüssel auslesen kann."
Cyberkriminelle haben herausgefunden, dass sie, wenn sie Zugang zu einem mobilen PC erhalten, diesen öffnen und ein günstiges Raspberry Pi Pico an das TPM anschließen können, das Gerät starten und so den Verschlüsselungsschlüssel auslesen, erklärte Pratt.
"Sobald man diesen Schlüssel hat, kann man die Festplatte nach Belieben entschlüsseln und auf sämtliche Dokumente, Daten und andere Zugangsdaten zugreifen", warnte er. "Organisationen wissen, dass ihre Nutzer sensible Daten auf ihren Geräten haben und machen sich zunehmend Sorgen darüber. Früher galt: Wenn man ein Notebook mit Kundendaten verliert und dieses mit BitLocker verschlüsselt war, war das kein meldepflichtiges Ereignis. Man konnte sich darauf verlassen, dass BitLocker die Daten schützt. Es stellt sich die Frage, ob das in Zukunft noch so sein sollte."
Die neue HP TPM Guard soll Pratt zufolge genau solche Angriffe verhindern. "Wir arbeiten mit unseren Chip-Partnern zusammen, um effektiv einen authentifizierten, verschlüsselten Tunnel zwischen dem Trusted Platform Module und der CPU zu erstellen, durch den sämtliche Daten übertragen werden", führte er aus. "Wenn also die Rückseite eines Geräts geöffnet und ein Überwachungsgerät angeschlossen wird, erhält man keine verwertbaren Informationen – es sind lediglich verschlüsselte Daten. Das verhindert außerdem eine andere Art von Angriff, bei dem das TPM aus einem Gerät entfernt und in ein anderes eingebaut wird, um das TPM dazu zu bringen, den Schlüssel herauszugeben."
Dieser Artikel erschien zuerst bei unserer Schwesterpublikation crn.com.
CRN-Newsletter beziehen und Archiv nutzen - kostenlos: Jetzt bei der CRN Community anmelden