Identitätssicherheit: Palo Alto schließt 25-Milliarden-Dollar-Übernahme von CyberArk ab
Durch die Übernahme des Identitätssicherheits-Giganten CyberArk kann Palo Alto Networks nun Produkte in fast allen wichtigen Bereichen der modernen Cybersicherheit anbieten.
Palo Alto Networks gab am Mittwoch bekannt, dass es die bahnbrechende Übernahme von CyberArk im Wert von 25 Milliarden Dollar abgeschlossen hat. Somit schließt der Cybersicherheitsgiganten eine wichtige Lücke in seinem Portfolio. Mit dem Abschluss der Transaktion verfügt Palo Alto Networks nun über ein Angebot in fast allen wichtigen Kategorien der modernen Cybersicherheit, wie Führungskräfte des Unternehmens mitteilten.
Die Akquisition von CyberArk, die im Juli 2025 vergangenen Jahren angekündigt wurde, ist die mit Abstand größte Übernahme in der Geschichte von Palo Alto Networks. CyberArk wird auch in Zukunft als eigenständiges Angebot verfügbar sein, während die Funktionen von CyberArk in die Plattform von Palo Alto Networks integriert werden.
Laut Nikesh Arora, CEO von Palo Alto Networks, soll die Übernahme von CyberArk dazu beitragen, Palo Alto Networks als zentralen Anbieter von Sicherheitslösungen für agentenbasierte KI zu positionieren. Die Übernahme zielt zum Teil darauf ab, wichtige Anforderungen im Zusammenhang mit der Sicherung von Identitäten und Berechtigungen für agentenbasierte Anwendungen zu erfüllen.
Arora zufolge stehe es außer Frage, dass "die aufkommende Welle von KI-Agenten uns dazu zwingen wird, jede Identität zu sichern – die von Menschen, Maschinen und Agenten".
Palo Alto Networks gab am Mittwoch außerdem bekannt, dass das Unternehmen eine Zweitnotierung seiner Aktien an der Stock Exchange in Tel Aviv unter dem Tickersymbol "CYBR" von CyberArk anstrebt. Beide Unternehmen wurden in Israel gegründet und unterhalten dort bedeutende Forschungs- und Entwicklungszentren.
Der Abschluss der CyberArk-Transaktion folgt auf die Ende Januar angekündigte Übernahme des Observability-Anbieters Chronosphere durch Palo Alto Networks im Wert von 3,35 Milliarden US-Dollar.
Der Artikel erschien zuerst bei unserer Schwesterpublikation crn.com.
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