TraceLock: Erweiterter Schutz und Fernzugriff für Lenovos ThinkPads

Durch TraceLock wird Lenovos ThinkShield-Sicherheitsportfolio um einen neuen Service von Absolute Security erweitert, mit dem Dienstleister und Anwender die Geräte selbst dann lokalisieren, aktivieren, verbinden, steuern und wiederherstellen können, wenn diese ausgeschaltet oder offline sind.

Auch das ThinkPad X1 Carbon (Gen 14) kann per TraceLock aus der Ferne lokalisiert, aufgeweckt und gesteuert werden (Foto: Lenovo)

Die wachsenden Anforderungen an die Absicherung und das Management von Endpoints durch die zunehmend mobile Arbeitswelt haben Lenovo und Absolute Security dazu gebracht, ihre seit mehr als 20 Jahren bestehende Partnerschaft auszuweiten. Ergebnis ist das neue Lenovo ThinkShield TraceLock, das Lenovos Zero Trust End-to-End-Sicherheitsportfolio um wichtige neue Fernzugriffsfunktionen erweitert, die es Anwendern wie Dienstleistern und IT-Verantwortlichen von Kunden erlauben, direkt auf die Geräte zuzugreifen, um diese beispielsweise zu lokalisieren, aktivieren, verbinden, steuern oder auch wiederherzustellen. Das soll laut den beiden Herstellern selbst dann funktionieren, wenn die betreffenden Laptops nicht mit dem lokalen WLAN oder Netzwerk verbunden oder gar komplett abgeschaltet sind.

Möglich wird das über die firmwarebasierte Architektur des Absolute Connections Framework, die speziell dafür entwickelt wurde, eine dauerhafte und über die Absolute Security Cyber Resilience Platform abgesicherte Verbindungsmöglichkeit mit Endgeräten zu schaffen. Die Steuerung der Zugriffe und Aktionen erfolgt über eine zentrale, cloudbasierte Konsole. "Unternehmen nutzen Hunderte Millionen PCs, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten und die volle Produktivität ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten. Neue Untersuchungen zeigen jedoch, dass Unternehmen 25 Prozent ihrer eingesetzten Geräte nicht lokalisieren oder kontrollieren können", erklärt John Herrema, Chief Product Officer bei Absolute Security, den Ansatz. "In Zusammenarbeit mit Lenovo helfen wir unseren Kunden, die Konnektivität, Transparenz und kontinuierliche Kontrolle über ihre Geräte aufrechtzuerhalten – selbst, wenn diese ausgeschaltet oder nicht verbunden sind."

"Lenovos ThinkShield TraceLock wurde in Zusammenarbeit mit Absolute Security entwickelt und bietet Unternehmen eine zusätzliche Schutz- und Transparenzebene. IT-Teams können Geräte nun aus der Ferne orten, aktivieren und löschen, selbst wenn diese ausgeschaltet sind oder sich nicht im Unternehmensnetzwerk befinden." Nima Baiati, Vice President und General Manager für Commercial Software & Security Solutions, Lenovo (Foto: Lenovo)

In diesem Sinne bietet TraceLock den Nutzern eine sichere Möglichkeit, die Geräte auf einer Ebene unterhalb des Betriebssystems dauerhaft und jederzeit im Blick zu behalten und beispielsweise die gültigen Sicherheits-, Compliance- und Zugriffsrichtlinien aus der Firmware heraus durchzusetzen oder wiederherzustellen. Das verbessert nicht nur die Resilienz gegenüber Vorfällen wie Sicherheitsverletzungen, Datenlecks und Ransomware und reduziert Ausfallzeiten. Zugleich lassen sich damit im Ernstfall auch unbefugte Zugriffe auf Netzwerke und sensible Daten verhindern, indem verlorene oder gestohlene Geräte aus der Ferne gesperrt und Festplatten gelöscht werden können. Um all das auch gleich entsprechend dokumentieren zu können, sind Auditfähige Vorlagen zur Dokumentation für verschiedene Branchen verfügbar. Aus Sicht des bei Lenovo zuständigen Managers Nima Baiati bietet das den Unternehmen "ein neues Maß an Kontrolle und Sicherheit, das nicht am Betriebssystem oder am Netzwerkrand endet", als Antwort auf die neuen Sicherheits-Herausforderungen im KI-Zeitalter.

Lenovo ThinkShield TraceLock Verfügbarkeit

ThinkShield TraceLock ist ab 1. Juli 2026 auf ausgewählten ThinkPads mit WWAN-Ausstattung verfügbar und kann bei der Bestellung direkt über entsprechende Absolute Control- und Absolute Resilience-Lizenzen hinzugefügt werden. Zum Start geht das bei den Modellen ThinkPad X1 Carbon Gen 14, ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11, ThinkPad T14s Gen 7 Intel und ThinkPad T16 Gen 5 Intel, weitere sollen bald folgen.

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